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Viele Fragen zu Neubau beim Bernecker Schulhaus Stäpfli

Der Bernecker Primarschulrat, Architekt und Vertreter der Baukommission informierten über das Schulhausprojekt.
Kurt Latzer
Gewöhnlich dient die «Stäpfli»-Aula als Klassenzimmer. Am Dienstagabend war sie mit interessierten Schulbürgerinnen und -bürgern voll besetzt. (Bild: Kurt Latzer)

Gewöhnlich dient die «Stäpfli»-Aula als Klassenzimmer. Am Dienstagabend war sie mit interessierten Schulbürgerinnen und -bürgern voll besetzt. (Bild: Kurt Latzer)

Die Aula des Schulhauses Stäpfli erfüllte für einmal nicht den Zweck, dem sie normalerweise dient. Längst gehen in dem Raum, in dem am Dienstagabend der Infoanlass zur Abstimmungsvorlage stattfand, keine Schüleraufführungen und dergleichen mehr über die Bühne. Denn die Schulanlage mit Turnhalle, die der Schulrat um einen Neubau erweitern will, ist längst zu klein geworden.

Mehr fürs Geld als bloss vier Klassenzimmer

Nachdem Annemarie Keel, Präsidentin des Primarschulrates Berneck, und Architekt Marco Cristuzzi das Projekt nochmals vorgestellt hatten, blieb Zeit für Fragen. Und davon gab es aus der voll besetzten Aula einige. Einem Bürger sind die 8,9 Mio. Franken zu viel, für vier Klassenzimmer. Einen neuen Proberaum brauche der Musikverein nicht, der sei am heutigen Ort, im alten Sekundarschulhaus, gut aufgehoben.

Annemarie Keel warf ein, dass man für das Geld viel mehr als nur vier Schulräume bekomme, so beispielsweise zahlreiche Gruppenräume, eine Holzheizung statt drei alten Heizsystemen, ein saniertes, bestehendes Schulhaus, neue WC-Anlagen, ein besseres Raumklima, geordnete Platzverhältnisse bei der Schulanlage. Und vor allem: Die 330 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft hätten genug Platz, der für die heutigen Unterrichtsformen nötig ist. Und der Musikverein beteiligt sich an den Kosten. Der Betrag, den der Verein für ein Probelokal zurückgestellt hat, fliesse ins Schulhausprojekt.

Container als Provisorium bei der Kirche

Eine Frau ist mit dem geplanten Provisorium nicht glücklich. Sie hätte die Container lieber beim Stäpfli-Schulhaus, wegen des Schulwegs. Während der Bauarbeiten im «Stäpfli» will der Schulrat die Kinder in Containern auf der Wiese bei der katholischen Kirche unterrichten. Weil man dort in der Nähe des Schulhauses Bünt sei und so die vorhandene Infrastruktur nutzen kann, ist der Ort für die Container bei der Kirche richtig. Den Schulweg könne man gegebenenfalls mit Schülerlotsen sicherer gestalten.

«Eine Tiefgarage gibt es nicht», sagte Annemarie Keel, als die «Parkiererei» beim Stäpfli zur Sprache kam. Anstatt der heute acht eingezeichneten Parkplätze, sind bei der geplanten Schulanlage 24 Parkfelder vorgesehen, die durch einen Veloständer vom eigentlichen Eingangsbereich mit Pausenplatz abgegrenzt sind. Und um die Situation mit den an der Stäpflistrasse abgestellten Autos müsse sich die politische Gemeinde kümmern.

Zu klären gilt es nach Ansicht einzelner Bürger die zukünftige Situation im Untergeschoss, den Zugang zur Turnhalle. Denn dort geht Platz für Festwirtschaft und Bar verloren. Schulrat Karl Steger sagte, dass für Letzteres allenfalls in der Luftschutzanlage und auf der neuen, überdeckten Pausenfläche hinter dem Schulhaus Platz wäre. «Die letzten Details sind noch nicht abgeklärt, warten wir die Abstimmung ab und schauen danach», sagte Karl Steger.

Eine Bürgerin wollte wissen, wie sich die geplanten Kosten für den Neubau und die Sanierung des bestehenden Schulhauses auf den Steuerfuss auswirke. Bruno Seelos, Gemeindepräsident von Berneck, sagte: «Wir gehen davon aus, dass wir den Steuerfuss auch mit den Kosten für das Schulhaus halten können.» Eine Garantie könne er aufgrund nicht kalkulierbarer Faktoren nicht geben.

Am Sonntag, 17. November, entscheidet die Bernecker Bürgerschaft über den Kredit von 8,9 Mio. Franken an der Urne.

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