Viele Fragen nach tödlichem Unfall

TEUFEN. Zwei Tage nach dem tragischen Unfall von Samstagnacht in Teufen ist die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden daran, die genauen Umstände und den Unfallhergang zu klären, sagt Hanspeter Saxer, Stellvertretender Chef Regional- und Verkehrspolizei.

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TEUFEN. Zwei Tage nach dem tragischen Unfall von Samstagnacht in Teufen ist die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden daran, die genauen Umstände und den Unfallhergang zu klären, sagt Hanspeter Saxer, Stellvertretender Chef Regional- und Verkehrspolizei.

Ein 15-jähriger Jugendlicher war mit Kollegen um 0.30 Uhr mit der Appenzeller Bahn von St. Gallen losgefahren. In Niederteufen verliess ein Teil der Gruppe zehn Minuten später den Zug.

Was danach passierte, ist noch nicht klar, wie Saxer sagt. Sicher ist lediglich, dass ein 15-jähriger Jugendlicher sich durch Klopfzeichen an das Zugfenster von den weiterfahrenden Kollegen verabschieden wollte. Plötzlich geriet er unter den anrollenden Zug. Er verstarb noch am Unfallort.

Ob der Verunfallte gestolpert ist, oder sich irgendwie im Zug eingehängt hat, kann zum gegebenen Zeitpunkt nicht gesagt werden. «Drittverschulden kann aber ausgeschlossen werden», sagt Saxer.

Als wäre dem nicht schon schlimm genug, hat sich nur zwei Stunden später ein weiterer tödlicher Unfall ereignet.

Ein 21-jähriger Lenker verlor bei der Lustmühle die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Fahrleitungsmasten der Appenzeller Bahnen. Der Lenker des Wagens zog sich dabei schwerste Verletzungen zu und verstarb noch auf der Unfallstelle. «Auch hier gibt es im Moment keine neuen Erkenntnisse», sagt Saxer. (pag)