Viel Herzblut für den Wald

ALTSTÄTTEN. Die Altstätter Forstgemeinschaft feierte am Samstag mit einem Tag der offenen Tür im Werkhof im Weidist ihr 40-jähriges Bestehen.

Mäx Hasler
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Trotz Regen interessierten sich die Besucherinnen und Besucher auch für den im Freien ausgestellten Maschinenpark der Forstgemeinschaft. (Bild: Mäx Hasler)

Trotz Regen interessierten sich die Besucherinnen und Besucher auch für den im Freien ausgestellten Maschinenpark der Forstgemeinschaft. (Bild: Mäx Hasler)

Trotz Regen war der Tag der offenen Tür der Altstätter Forstgemeinschaft am Samstag ein Erfolg. Schon beim Apéro in der Werkhofgarage herrschte eine heitere Stimmung. Gegen Mittag verzogen sich die geladenen Gäste ins Zelt – der Werkhofsaal war zu klein für so viele Feiernde – wo sie von Präsident Bruno Meier herzlich begrüsst wurden.

Angefangen mit nichts

Meier stellte den Gästen das 40-jährige «Geburtstagskind» vor, das damals mit dem Ziel «gebo- ren» worden war, die Forstwirtschaft der öffentlichen Waldbesitzer günstiger zu erledigen. Der erste Vorstand der Forstgemeinschaft bestand aus Präsident Ernst Freund, Kassier Albert Rist und Aktuar Eugen Kessler. Angefangen hat die Altstätter Forstgemeinschaft sozusagen mit nichts, die Maschinen und Arbeitsgeräte wurden von der Trattrhode Vierhöfe gemietet. Dank weitsichtiger Führung entwickelte sich die Forstgemeinschaft zu einem angesehenen Unternehmen.

Langjährige treue Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter gaben dem Unternehmen Stabilität und Kontinuität. So waren bisher nur vier Präsidenten und zwei Kassiere nötig, wobei Arnold Haltiner mit 31-jähriger Tätigkeit besonders hervorzuheben ist.

Seit 1985 unterm eigenen Dach

Mit dem Werkhof im Weidist bekam die Forstgemeinschaft 1985 ein eigenes Dach. Sechs Jahre darauf wurde das erste Betriebsfahrzeug angeschafft. Wiederum acht Jahre später nahm man den ersten Forsttraktor in Betrieb.

Vor acht Jahren wurde der Werkhof um einen Schulungsraum erweitert. Später übernahm die Forstgemeinschaft von der Trattrhode Vierhöfe auch einen Zangenschlepper und vor kurzem ihre sämtlichen übrigen Gerätschaften. Im November wird der Maschinenpark noch um einen neuen Rückschlepper erweitert, zu dessen Anschaffung die Trägerschaft 500 000 Franken bewilligt hat.

Vreneli für wertvolle Mitarbeiter

Die besten Maschinen nützen nicht viel, wenn sie nicht von gut ausgebildetem Personal bedient werden. Die Verwaltung legt daher viel Wert auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, speziell auf die Lehrlingsausbildung. Dank ihren Mitarbeitern, die viel Ehrgeiz, Leidenschaft und Herzblut in ihre Arbeit stecken, schaue die Forstgemeinschaft vertrauensvoll in die Zukunft, sagte Bruno Meier und überreichte den Mitarbeitern als Dank je ein Goldvreneli.

Gratuliert wurde der Forstgemeinschaft unter anderem von Stadtpräsident Daniel Bühler. Die Stadt sei mit einem Anteil von drei Prozent am Eigenkapital zwar nur ein unbedeutender Partner der Forstgemeinschaft. Bühler betonte aber, wie wichtig ihre Arbeit für die Bevölkerung sei. Im Namen des Stadtrates überreichte er ein Bild von Werner Kirchgraber. Regionalförster Erwin Rebmann überbrachte Grüsse aus St.

Gallen und hob die Bedeutung des Waldes hervor, der Dank solch innovativer Unternehmen wie der Altstätter Forstgemeinschaft an Ansehen gewinne.