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Vertrauen so wichtig wie Schnelligkeit

Die Reitsporttage des RV Oberriet boten an drei Tagen attraktiven Springsport. Mit Peter Gschwend siegte auch ein Lokalmatador – mit dem bereits 19-jährigen Pferd Archimedes.
Sabine Lendi
Peter Gschwend springt mit dem bald 20-jährigen Pferd Archimedes zum Sieg. (Bild: www.sportfoto-mo.com)

Peter Gschwend springt mit dem bald 20-jährigen Pferd Archimedes zum Sieg. (Bild: www.sportfoto-mo.com)

Mit Peter Gschwend hat in den R/N-110-cm-Prüfungen vom Eröffnungstag kaum jemand gerechnet. Archimedes, sein Siegerpferd, zählt nämlich schon stolze 19 Jahre. Und der Hengst Rapaulo, mit dem Gschwend den vierten Platz erreicht hat, ist gar schon bewundernswerte 21 Jahre alt.

Ihr Erfolg beweist: Im Reitsport muss man ein eingespieltes Team sein; Erfahrung und Vertrauen sind genauso wichtig wie Schnelligkeit und Geschick.

Mit Thomas Weder aus Oberriet erreichte in der gleichen Prüfung ebenfalls ein erfahrener Reiter und langjähriges Mitglied des Reitvereins Oberriet den zweiten Rang. In der Prüfung R/N 115 ritt er auf die Ränge sieben und zehn.

Rheintaler Junioren mit Top-Klassierungen

Auch einige Nachwuchsreiter aus der Region fielen mit hervorragenden Resultaten auf.

In der Prüfung R/N 120 erreichte Salome Keller, Schweizer Meisterin der Junioren, aus Diepoldsau den fünften Rang. Am Samstag platzierten sich die Nachwuchsreiter Jamie-Lee und Lui Langenegger aus Eichberg sowie Schweizer Meister Joris Hanselmann aus Oberriet in der Prüfung R/N 100 unter den Top 10.

Sieg in der Hauptprüfung nur knapp verpasst

Am Freitagabend wurde mit der Prüfung über 130 cm der sportliche Höhepunkt des Wochenendes ausgetragen. Der Oberrieter Samuel Hanselmann verpasste auf seiner selbst gezüchteten Stute Forever von Wichenstein den Sieg nur um einen Wimpernschlag – 27 Hundertstelsekunden fehlten ihm. Kerstin Turnherr, ebenfalls aus Oberriet, ritt mit Labrax auf den neunten Rang.

Teamspringen: Show zum Mitfiebern

Am Samstag wurde den Zuschauern mit dem Teamspringen eine Show zum Mitfiebern geboten. Jeweils zwei Reiter absolvierten möglichst schnell einen Parcours – doch nicht nacheinander, sondern immer im Wechselspiel nach drei bis vier Sprüngen. Eine echte Herausforderung für Pferd und Reiter. Zeit gutmachen konnten die Teams am Ende mit zwei Würfen in den Basketball-Korb – natürlich vom Pferd aus. Der Sieg in dieser Plauschprüfung ging an zwei Amazonen aus dem Thurgau.

Die kleinsten Zuschauer durften am Wochenende beim Ponyreiten erste Reiterfahrun­-gen sammeln – und das Kinderschminken war das perfekte Schlechtwetterprogramm.

Der ganze Verein ist an der Arbeit

Die dreitägige Pferdesportveranstaltung ist für das Organisationskomitee und alle Mitglieder des Reitvereins Oberriet ein sehr intensiver Anlass, der von jedem Einzelnen grossen Einsatz erfordert.

«Nur weil alle von früh bis spät – von der Festwirtschaft bis zur Parcoursmannschaft – Hand in Hand zusammenarbeiten, können wir Reitern und Zuschauern einen tollen Anlass bieten», sagt OK-Präsidentin Marliese Zäch.

Ranglisten

info.fnch.ch

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