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Vermehren durch Teilung

Garten
Bert Stankowski
Grosse Stauden teilt man mit dem Spaten. (Bild: Bert Stankowski)

Grosse Stauden teilt man mit dem Spaten. (Bild: Bert Stankowski)

In all den Jahren, in denen ich nun Hobby und Beruf vereint ausüben konnte, habe ich täglich etwas Neues gelernt. Sei es in der Pflanzenkunde ein neues Gewächs kennengelernt, und wenn es nur ein neues «Unkraut» war, oder in der Menschenkunde den Umgang mit Partnern, Arbeitskollegen und Kindern.

Im Gegenzug gebe ich gerne und kostenlos mein Wissen preis, in Gesprächen, Kursen und geschriebenen Artikeln. Denn wie in der Welt der Blütenstauden: Wissen vermehrt man durch Teilung!

Ich gebe zu, diese Wissensvermittlung ist oft sehr mühsam und mit viel Arbeit verbunden – und sie ist nicht ganz kostenlos. Sie kostet Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit von beiden Seiten. Und Zeit und Geduld findet man heutzutage eben nicht auf der Strasse. Zu viel Stress, sportliche Ablenkung und allerlei technischer Schnickschnack nehmen unsere Aufmerksamkeit in Anspruch.

Da ist es doch schön, wenn man sich von Zeit zu Zeit in den Garten zurückziehen und dort nun mal ganz im Sinne des Wortes etwas teilen kann: Nämlich Pflanzen, die im Garten zu gross geworden sind.

Blütenstauden und Kräuter können ab Mitte März ausgegraben und halbiert oder gevierteilt werden. Das tönt vielleicht brutal, aber Stauden vertragen das bestens. Der Wurzelstock wird mit dem Spaten bei grösseren Pflanzen, bei kleineren mit dem Handschüfeli auseinander getrennt.

Ein Teil wird gleich wieder am Ort mit frischem Kompost eingesetzt, die anderen Teile an anderer Stelle gesetzt oder verschenkt.

So können Sie Verwandte, Nachbarn und Freunde beglücken. Geeignet ist diese Vermehrungsmethode bei allen horst- artig wachsenden Stauden wie Rittersporn, Astern, Phlox, Sonnenhut, Margeriten und Pölsterli. Aber auch bei Kräutern wie Pfefferminze, Gold- und Zitronenmelisse, Maggikraut und Majoran. Versuchen Sie’s einfach!

Bert Stankowski

Weisslingen

www.hostako.npage.eu

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