Verletzte bei Brand in Schreinerei

Am Samstag fand bei Schreinerei Messebau die Hauptübung der Feuerwehr St. Margrethen statt. Im Gebäude war ein Brand ausgebrochen. Vier Personen mussten gerettet, der Brand gelöscht und das Nachbargebäude geschützt werden.

Bea Sutter
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Sind mit der Arbeit der Mannschaft zufrieden: (v.l.) Markus Ladner (Feuerwehrkommandant), Michael Wild (Übungsleiter, Zugführer) und Ivan Romor (Einsatzleiter, Zugchef). (Bilder: Bea Sutter)

Sind mit der Arbeit der Mannschaft zufrieden: (v.l.) Markus Ladner (Feuerwehrkommandant), Michael Wild (Übungsleiter, Zugführer) und Ivan Romor (Einsatzleiter, Zugchef). (Bilder: Bea Sutter)

ST. MARGRETHEN. Aus dem Fabrikgebäude an der Walzenhauserstrasse in St. Margrethen drang Rauch. Brandursache: ein defekter Kühlschrank. Die Feuerwehr St. Margrethen wurde alarmiert und rückte aus. Sie war mit Tanklöschfahrzeug und Rüstwagen sofort zur Stelle. 55 Mann rückten aus.

Gleichzeitig retten und löschen

Übungsleiter Michael Wild und Einsatzleiter Ivan Romor entschieden sich für einen Zangenangriff. Dieser erfolgte vom Haupteingang her und über die Leiter an der Front des Gebäudes zu einem Fenster im ersten Boden. Vier verletzte Personen mussten geborgen und ins Verletztennest gebracht werden.

Während der Atemschutz Personenrettungen und Löscharbeiten ausführte, baute ein weiterer Trupp ein Hydroschild zwischen dem Brandobjekt und dem benachbarten Gebäude auf. «Dies verhindert das Übergreifen des Feuers», erklärte Markus Ladner, Kommandant der Feuerwehr St. Margrethen. Um das Dach aus der Höhe zu kühlen, wurde die Autodrehleiter eingesetzt.

Gute Arbeit der Mannschaft

«In einer Schreinerei hat es viel Holz und viel Staub. Zudem ist dieses Gebäude alt. Wenn es da einmal brennt, dann besteht die Gefahr, dass sich das Feuer rasch ausbreitet», erklärte Michael Wild. An der Übungsbesprechung wurde die ganze Mannschaft von der Übungsleitung sowie vom Kommando gelobt. Alle Entscheidungen seien richtig gewesen, die Arbeiten effizient und gut ausgeführt worden.

Der Atemschutz ist einsatzbereit. Truppenüberwacher Martin Schnider (gelbe Jacke) führt eine Liste über die Einsätze, aus Sicherheitsgründen.

Der Atemschutz ist einsatzbereit. Truppenüberwacher Martin Schnider (gelbe Jacke) führt eine Liste über die Einsätze, aus Sicherheitsgründen.

Leitungen werden gelegt: Die braucht es für Innenangriffe und zum Erstellen eines Hydroschilds, der das Nachbargebäude schützt.

Leitungen werden gelegt: Die braucht es für Innenangriffe und zum Erstellen eines Hydroschilds, der das Nachbargebäude schützt.

Einige Personenrettungen aus dem ersten Boden erfolgten über die Leiter.

Einige Personenrettungen aus dem ersten Boden erfolgten über die Leiter.

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