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Helena Amor tanzt im Verkehrshaus

Helena Amor tanzt zweimal im Verkehrshaus in Luzern. Zusammen mit ihrer Tanzpartnerin und einer Sängerin eröffnet sie im Planetarium die Liveshow «Sphere» des deutschen Musikproduzenten Robot Koch.
Gert Bruderer
Helena Amor ist Engländerin und beabsichtigt, sich einbürgern zu lassen. (Bild: pd)

Helena Amor ist Engländerin und beabsichtigt, sich einbürgern zu lassen. (Bild: pd)

Die 23-jährige Rheintalerin war bis vor drei Jahren in Rebstein zu Hause, wo ihre Eltern leben. Sie besuchte die Kantonsschule in Heerbrugg und schliesst diesen Sommer an der Hochschule Luzern für Design und Kunst ihr Studium in Design Management ab. Nebenher ist sie als Tänzerin und Choreografin tätig.

Im Verkehrshaus-Planetarium tritt Helena Amor zusammen mit der Bündnerin Ellen Wolf auf. Gemeinsam leiten sie die Tanzgruppe «Moving Mountains». Sie untermalen die Performance der Sängerin Delhia de France.

Am Bauhaus-Festival performt

Helena Amor tanzte von klein auf Ballett bei Veronica Rossetti und absolvierte die Prüfungen der Royal Academy of Dance. Früh fand sie an Hip-Hop Gefallen, sodass sie ab der Oberstufe im Dance Cube, Rebstein, Erfahrungen in einer Hip-Hop-Crew sammelte. In ihrer Kantizeit machte sie bei der I. B. Dance Company in St.Gallen mit, wobei sie sich auf Freestyle konzentrierte.

Im Rahmen ihrer Hochschulausbildung in Luzern hatte Helena Amor die Möglichkeit, sich verschiedenen Designprojekten zu widmen, die sie in den Kosovo oder nach Brüssel führten. Mit «Moving Mountains» performte sie an der berühmten Bauhaus-Schule für Design (Unesco Welterbe) am letztjährigen Festival. In einem Asylzentrum in Ebikon hat sie einen Tanzworkshop für Flüchtlinge durchgeführt.

Als einen Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens bezeichnet Helena Amor die Tanz- und Filmproduktion-Performance «Cosmic Void» auf dem historischen Teufelsberg in Berlin. Hier wurde zu Musik des im Verkehrshaus auftretenden Musikproduzenten und Komponisten Robot Koch getanzt, dessen Musik unter anderem in amerikanischen Filmserien zu hören ist.

Noch immer gern im Rheintal

Im Rheintal ist Helena Amor regelmässig zu Besuch, um aufzutanken und sich «an diesem schönen Rückzugsort inspirieren zu lassen». Ihre beiden Schwestern (25 und 20) geniessen ihre Ausbildung in Bern, wo die ältere den Master als Oberstufenlehrerin macht und die jüngere mit dem Sportstudium anfängt.

Helena Amor ist Engländerin und beabsichtigt, sich einbürgern zu lassen. Sie fühle sich hier wohl und identifiziere sich mit dem Land, an dem ihr unter anderem die Berge Eindruck machen. In Rebstein gehörte sie während gut zehn Jahren dem Blauring an, an der Heilpädagogischen Schule in Heerbrugg absolvierte sie ein Praktikum. Ob im Insieme-Lager, das sie miterlebte, oder bei der Spendensammlung «Jeder Rappen zählt» – was immer die Rheintalerin macht, hat möglichst mit Tanzen zu tun.

Hinweis: Die Performance im Verkehrshaus in Luzern findet am Samstag, 29. Juni, um 19 Uhr sowie um 21 Uhr statt.

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