Altstätten
Firma aus Altstätten ist an einem Projekt zur Verhüllung des Triumphbogens in Paris beteiligt

Der Schneidesystemhersteller Zünd arbeitet am Projekt «L’Arc de Triomphe, Wrapped» mit. Die Realisierung des Vorhabens ist nicht ganz einfach.

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Dank seiner hohen Präzision spart der Zünd-Cutter Zeit und Nerven.

Dank seiner hohen Präzision spart der Zünd-Cutter Zeit und Nerven.

Bild: Zeichnung/pd

(pd) Eine deutsche Firma setzt beim Anfertigen der Planen für das Projekt von Christo und Jeanne-Claude auf die digitale Technologie der Firma Zünd aus Altstätten.

Verzögerungen wegen Tod des Künstlers und Corona

Das Projekt «L’Arc de Triomphe, Wrapped» musste vor seiner nun bevorstehenden Realisierung mit Problemen kämpfen, wie Zünd Systemtechnik in einer Mitteilung schreibt.

Die Verhüllung des Triumphbogens in Paris stand einerseits nach dem Tod von Christo im Mai 2020, einer Hälfte des Künstlerpaares, in Zweifel. Seine Frau Jeanne-Claude war bereits 2009 verstorben. Nachdem die Beteiligten sich zum Weitermachen entschlossen hatten, führte die Coronapandemie zu einer Verzögerung. Am 18. September soll es nun aber so weit sein – und der Rheintaler Schneidesystemhersteller wird seinen Teil dazu beitragen.

Die Planen werden für das Projekt der deutschen Firma «Geo–Die Luftwerker» zugeschnitten und montiert. Dabei setzt es auf die moderne digitale Schneidetechnologie von Zünd und den Zünd-Cutter G3 XL-3200. «Seit wir den Cutter im Einsatz haben, hat er uns eine Menge Zeit und Ärger erspart», sagt Robert Meyknecht, Inhaber von Geo. «Um die maximale Wirkung zu erzielen, müssen die Projekte von Christo und Jeanne-Claude sehr schnell installiert werden, fast als würden sie aus dem Nichts auftauchen. Da ist kein Spielraum für Fehler. Mit dem Zünd-Cutter können wir die erforderliche Präzision im Zuschnitt jederzeit gewährleisten.»

Cutter eignet sich auch für Heissluftballon-Bau

Das Unternehmen Geo – Die Luftwerker ist seit einigen Jahren bei den Projekten von Christo und Jeanne-Claude engagiert. Dabei hat es sich auf die Suche nach einem digitalen Schneidesystem gemacht. Meyknecht hat sich dabei über verschiedene Angebote informiert. «Als ich den Zünd-Hauptsitz besuchte, war sofort klar, dass wir uns für einen Zünd-Cutter entscheiden.» Zumal Meyknecht und seine Mitarbeiter den Zünd-Cutter nicht nur für Kunstprojekte nutzen. Auch für den Heissluftballon-Bau wird die Zünd-Anlage genutzt.