Vereins-Highlight für den UHC Flyers Widnau

Noch bevor die Meisterschaft anfängt haben die Flyers Widnau ihren Saisonhöhepunkt: Im Cup treffen sie auf einen Gegner, der jahrelang in der höchsten Spielklasse im Kleinfeld-Unihockey spielte.

Merken
Drucken
Teilen

Unihockey. Am Sonntag um 14 Uhr empfangen die Flyers in der Sporthalle Aegeten in Widnau den IBK Tar Heels Uznach. Dies ist der bisher grösste Match des vor vier Jahren gegründeten Vereins, der in der 3. Liga Kleinfeld spielt.

1.-Liga-Krösus Uznach

Nachdem die Flyers vor einem Monat in der ersten Runde den STV Berg II auswärts mit 17:13 nieder gerungen hatten, bekommen es die Widnauer in der zweiten Runde mit einem jahrelangen 1.-Liga-Krösus zu tun. Zwar stieg der IBK Tar Heels Uznach vergangene Saison von der obersten Spielklasse in die 2.

Liga ab, dennoch treten die Flyers als klare Aussenseiter zu dieser Partie an. «Es ist aus sportlicher Sicht schade, dass wir gleich in der zweiten Runde auf einen solch starken Gegner treffen», sagt Spielertrainer Andreas Rutz vor dem Cup-Knüller, «aber es freut uns natürlich ungemein, uns mit einem der besten Kleinfeldteams aus der Schweiz messen zu dürfen.»

Für diese aussergewöhnliche Partie spielt der UHC Flyers Widnau erstmals in der Sportanlage Aegeten in Widnau. Da die für die Flyers gewohnte Wyden-Turnhalle an diesem Sonntag geschlossen bleibt, ist es für die Flyers kein eigentliches Heimspiel. Andreas Rutz: «Für viele unserer Spieler ist die Unterlage genau so neu wie für den Gegner. Doch mit der Unterstützung unserer Zuschauer hoffen wir dennoch auf einen kleinen Heimvorteil.

» Gezwungenermassen werden die Flyers nur mit zwei Spielblöcken zu dieser wichtigen partie antreten: «Trotz einigen ferienbedingten Absenzen sind wir überzeugt, mit einer sehr starken Mannschaft aufspielen zu können. Obschon wir der klare Underdog sind, rechnen wir uns kleine Chancen auf ein Weiterkommen aus. Jede Partie muss zuerst gespielt werden», so Rutz weiter.

Längere Spielzeit als üblich

Gespielt wird am Sonntag über 3-mal 20 Minuten, wobei die gesamte Partie effektiv gemessen wird. Für Kleinfeld-Mannschaften ist der Liga-Cup eine gewisse Umstellung, dauert ein Saisonspiel doch jeweils nur 2-mal 20 Minuten, in denen die Uhr nie gestoppt wird. Der UHC Flyers Widnau freut sich auf eine faire Partie und hofft auf viele Zuschauer in der Aegeten. Für Spannung während gut zwei Stunden Spielzeit ist sicherlich gesorgt. (pd)