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VEREIN AGGLOMERATION RHEINTAL: Erste Agglo-Konferenz für das Rheintal

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und anderen Interessengruppen beidseits des Rheins diskutierten über das Zukunftsbild unserer Region. Ziel ist die Ausarbeitung eines Agglomerationsprogramms.
Die Teilnehmer der Agglokonferenz diskutierten das Zukunftsbild auch in einzelnen Gruppen. (Bild: pd)

Die Teilnehmer der Agglokonferenz diskutierten das Zukunftsbild auch in einzelnen Gruppen. (Bild: pd)

Kürzlich fand im Widebaumsaal in Widnau die erste grenzüberschreitende Agglokonferenz im Rahmen der Erarbeitung des Agglomerationsprogrammes Rheintal statt. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kanton St. Gallen und aus Vorarlberg, darunter Nationalrat Thomas Ammann, Regierungsrat Marc Mächler, Ständerat Paul Rechsteiner und Landesstatthalter Karl-Heinz Rüdisser, sowie zahlreiche Gemeinde- und Interessenvertreter diskutierten über die zukünftige Ausrichtung der grenzüberschreitenden Agglomeration Rheintal.

Hauptthema des Anlasses war das erarbeitete Zukunftsbild, das präsentiert und in Kleingruppen eingehend diskutiert wurde. Unter dem Gesichtspunkt der vier Kernfragen – «Wo stimmen Sie zu?» «Wo und warum stimmen Sie nicht zu?» «Was fehlt grundsätzlich?» «Was ist Ihnen allgemein wichtig?» – wurden Rückmeldungen zum Entwurf entgegengenommen. Im nächsten Schritt werden im Agglomerationsprogramm die Strategien und Massnahmen ausgearbeitet, die zur Verwirklichung des Zukunftsbildes notwendig sind. Das Zukunftsbild ist kein statisches Planungsinstrument. Aktualisierungen aufgrund erfolgter regionaler Abstimmung sind während des Planungsprozesses möglich. Allerdings ist es für die Weiterbearbeitung wichtig, dass sich die Entscheidungsträger auf ein Zukunftsbild einigen.

Das überarbeitete Zukunftsbild wird deshalb am 4. Mai an der Mitgliederversammlung verabschiedet. Die Ergebnisse der ersten Agglomerations-Konferenz ebenso wie der Entwurf des Zukunftsbildes finden sich nebst weiteren Informationen auf der Webseite des Vereins. (pd)

Hauptziel des Vereins ist die Einreichung eines genehmigungs­fähigen Agglomerationsprogrammes beim Schweizer Bund und damit auch Beiträge an Infrastruktur-Bauvorhaben im Bereich Verkehr zu erhalten. Er ist deshalb landesübergreifend organisiert und zählt aktuell 22 Mitglieder. (pd)www.agglomeration-rheintal.org

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