Verdienter Staader Derbysieg

In St. Gallen gelingt Staad zum Abschluss der Vorrunde endlich der erste Sieg. Nach dem 3:1 können die Seemädchen wieder auf die NLA-Finalrunde hoffen.

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FUSSBALL. Beide waren vor dem Spiel sieglos – für St. Gallen und Staad war der erste Erfolg Pflicht. Staad schaffte es, den Anschluss ans hintere Mittelfeld wieder herzustellen, weil es seine Chancen nach der Pause besser nutzte als in den Spielen zuvor.

Staad vergisst das Toreschiessen

Bereits in der 3. Minute unterband St. Gallen einen Angriff mit einem Foul. Den Freistoss von links schoss Stilz scharf auf das gegnerische Gehäuse, doch die Torhüterin lenkte den Ball mit Mühe an den Pfosten. Staad hatte mehr vom Spiel, war aber auch auf der Hut vor Gegenstössen. So dauerte es eine Viertelstunde, bis Staad wieder gefährlich vors Tor kam. Ein schöner Angriff wurde von Bisquolm auf die schnelle Stilz gespielt, doch St. Gallens Torhüterin war im letzten Moment zur Stelle. Ein paar Minuten später wurde ein Schuss von Bisquolm von einer Verteidigerin zum Eckball geklärt. In der 24. Minute kam wieder Stilz nach einer Flanke von Sallmann zum Abschluss – erneut rettete die starke Patricia Gsell mit einer Glanzparade. Zwei weitere Staader Chancen blieben ungenutzt.

In der 50. Minute brachen die Staaderinnen den Bann: Sallmann setzte nach, eroberte den Ball zurück und verwertete eiskalt zum 1:0. Dieses Tor wirkte wie ein Befreiungsschlag, denn schon drei Minuten später kam Lea Kalmbach im Strafraum unbedrängt an den Ball und doppelte zum 2:0 nach. Danach verhinderte eine St. Galler Abwehrspielerin auf der Torlinie das dritte Gegentor.

Heisse Schlussphase

Nach rund einer Stunde kam St. Gallen besser ins Spiel. Die Staaderinnen konnten einen Pass in die Schnittstelle nicht verhindern, Salaorni lief hinein und traf zum 1:2. Zehn Minuten später bewahrte Goalie Lang die Staaderinnen vor einem weiteren Gegentor. In der 81. Minute spielte Trzaskowski einen präzisen Pass auf Stilz, die allerdings im letzten Moment am Torschuss gehindert wurde. So dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe Bisquolm in der 92. Minute nach einem weiteren Eckball den Ball aus kurzer Distanz zum befreienden 3:1 für die Staaderinnen ins Netz beförderte. (pd)