Velofahrer sind nicht zufrieden

Wer derzeit mit dem Velo auf der Schrägseilbrücke unterwegs ist, sieht sich eingeschränkt. Zum Teil herrscht Unzufriedenheit.

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Tatsächlich sehen sich die Verantwortlichen wegen der Sanierung der Schrägseilbrücke gefordert. Die aktuelle Linienführung, speziell für Velofahrer, sei etwas unglücklich und kompliziert, wird im aktuellen Diepoldsauer Gemeindeblatt eingeräumt.

Eine klare Signalisierung und Verkehrsführung sei aufgrund der vielen Anschlussstellen in unmittelbarer Brückennähe eine Herausforderung. Nun wurden einige Optimierungsmassnahmen festgelegt. Grundsätzlich sieht die Verkehrsführung während der Bauarbeiten vor, dass alle Velofahrer auf der Strasse mit dem motorisierten Verkehr fahren. Fussgänger werden über das oberwasserseitige Gerüst geführt. Velofahrer können dieses Gerüst ebenfalls benützen, aus Sicherheitsgründen muss das Velo dann aber geschoben werden.

Am Mittwoch, von 13 bis 13.20 Uhr, sind 23 Velofahrerinnen und -fahrer auf der Brücke in Richtung Diepoldsau unterwegs gewesen. Von ihnen haben sieben die Strasse benützt, drei haben das Velo über den Steg geschoben, alle anderen – und somit die Mehrheit – sind über den Steg gefahren, was nicht zulässig ist. Ein Velofahrer meinte, die Signalisierung sei «ein fertiger Seich», sie befinde sich zu nah an der Brücke. Man müsse die Velofahrer schon vor dem «Rhybähnli»-Kreisel auf die Situation aufmerksam machen.

Von Diepoldsau in Richtung Widnau traue er sich nicht die Fahrbahn zu benützen, man sei zu nahe an der Betonwand. «Da muss nur einer einen Schwenker machen, dann klebt der Velofahrer an der Wand», meinte der Velofahrer, der in der Zeitung nicht namentlich genannt werden will. (gb/kla)