Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

US-Vorgaben stärken Umfeld für Europas Banken

Börse

Während die Berichtssaison in den USA in vollem Gang ist, haben die im amerikanischen Leitindex gelisteten Banken ihre Offenlegung des Geschäftsgangs im vierten Quartal bereits abgeschlossen. Dabei zeigte sich, dass die US-Banken ihre Gewinne im Vergleich zum Vorquartal erneut zu steigern vermochten, auch wenn die Wachstumsdynamik etwas nachgelassen hat.

Zu diesen insgesamt soliden Zahlen kommt ein zusätzlich aufgehellter Ausblick für die amerikanischen Geldhäuser, weil von der im Rahmen der US-Steuerreform beschlossenen Senkung der Unternehmenssteuern auf 21 Prozent gerade auch die Banken besonders profitieren.

Während etwa Technologie-Unternehmen durch Gewinnverschiebungen ins Ausland ihre Steuerlast zum Teil massiv reduzieren konnten, blieben für die Banken die Möglichkeiten beschränkt, ihren effektiven Steuersatz von 30 Prozent umgehen zu können.

Wohl auch aus diesen Gründen sind die Kurse der amerikanischen Bankaktien auch weiterhin gut unterstützt. Seit dem Jahresbeginn vermochten die entsprechenden Titel im SP 500 bereits um rund 8 Prozent zuzulegen und überflügelten dabei bislang den Gesamtindex. Gleichzeitig bleiben die Bankenaktien im Vergleich deutlich weniger teuer bewertet.

Die amerikanischen Banken liefern somit robuste Vorgaben für ihre europäischen Pendants, für die die Berichtssaison erst ab der nächsten Woche Fahrt aufzunehmen beginnt.

Diese Vorgaben treffen zudem auf ein insgesamt freundliches Umfeld für die europäischen Banken. Zwar dürften die Zinsen vorerst auf weiterhin tiefem Niveau verharren, auch wenn die EZB nach Jahren der Niedrigstzinspolitik 2018 erste zaghafte Schritte in Richtung Normalisierung unternehmen sollte. Mit diesen Schritten dürfte die Zinskurve doch eine leicht steilere Form annehmen – das heisst, dass sich auch in Europa die Unterschiede zwischen den kurzfristigen und den langfristigen Zinsen ausweiten sollten.

Diese zunehmenden Unterschiede wirken sich insofern begünstigend für die Banken aus, als dass die Margen steigen, weil die Geschäftsbanken sich zu weiterhin relativ günstigen Konditionen Geld beschaffen und dieses zu höherer Verzinsung in Form von langfristigen Kredite weitergeben können. Aus diesen Gründen besteht die Ansicht, dass europäische Bankentitel auch im laufenden Jahr eine Anlage mit Potenzial darstellt.

Sie wollen entsprechend dieses Fokus-Themas investieren? Ihre Raiffeisenbank hilft gerne bei der konkreten Anlageumsetzung. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.