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UNIHOCKEY: Playoff-Tanz mit dem Leader

Die Rheintal Gators Widnau treffen in den Viertelfinals der Playoffs auf Gruppensieger und Favorit Zürisee Unihockey.

Die Saison hatte sich die Gugelmann-Equipe bei Saisonstart wohl anders vorgestellt. Anstatt sich wie in der vorangegange­- nen Saison an der Tabellenspitze zu sonnen, mussten die Rheintaler bis zum zweitletzten Spiel um einen Platz in den Playoffs kämpfen. Zu inkonstant trat das Fanionteam in der bisherigen Spielzeit auf. Nach einem guten Saisonstart gegen vermeintlich schwächere Gegner gerieten die Rheinkrokos in eine Baisse, die sich von Oktober bis Ende Jahr hinzog.

Mit den Gators ist wieder zu rechnen

Vor allem im Defensivspiel liessen die Widnauer die gewünschte Konsequenz missen, und die Konzentration konnte meistens nicht über 60 Minuten aufrechterhalten werden. So waren etliche Spiele über lange Distanz zwar gut bis sehr gut, doch fünf bis zehn schlechte Minuten reichten jeweils, um eine Partie aus den Händen zu geben. Wäre da nicht der gute Saisonstart gewesen: Die Playoffs wären in weite Ferne gerückt. Nach dem herben Schicksalsschlag zum Jahresende rückte das Team jedoch zusammen und zeigte in den letzten Spielen der gesamten Konkurrenz, dass in den Playoffs mit ihm zu rechnen ist. Einziger Makel im neuen Jahr war die Niederlage im für die Rheintaler jedoch unwichtigen letzten Gruppenspiel gegen Red Lions Frauenfeld.

Am Wochenende zwei Spiele der «Best of three»-Serie

Ganz anders verlief die Saison für den Viertelfinalgegner, mit dem sich die Rheinkrokos um den Einzug in den Halbfinal duellieren werden. Zürisee Unihockey, das vor zwei Saisons noch in der NLB gespielt hatte und auf diese Saison hin aus der Westgruppe hinzugestossen war, reihte eindrücklich Sieg an Sieg. Mit routinierten Spielern aus höheren Ligen und aufstrebenden Jungen vermochten die Zürcher zu überzeugen. Erst gegen Ende der Saison musste Zürisee vereinzelte Niederlagen einstecken. So auch gegen die Gators, die auswärts mit 5:2 siegten.

Die Baisse zum Saisonende hin muss jedoch nichts bedeuten, denn diese Saison hat es wieder gezeigt: In der Ostgruppe kann an einem guten Tag jeder jeden schlagen. Zuerst sind die Gators am Samstag auswärts in Zumikon zu Gast. Am Sonntag können sie Zürisee zu Hause in der Mehrzweckhalle Kirchenfeld in Diepoldsau empfangen. In dieser «Best-of-three»-Serie qualifiziert sich das Team für die nächste Runde, das zwei Spiele gewinnen kann. Sollte der Sieger nach dem Sonntagsspiel nicht feststehen, würde es am Sonntag, 25. Februar, auswärts in Zumikon zur Finalissima kommen. Gegen die favorisierten Zürcher müssen die Rheintaler alles in die Waagschale werfen.

Schlüssel zum Sieg ist die Defensive

Einfache Ballverluste wie gegen die Red Lions darf sich das Team von Headcoach Gugelmann nicht mehr erlauben. Wiederum wird der Schlüssel zum Sieg in einer überdurchschnittlichen Defensivleistung liegen. Einen Vergleich zur letzten Saison kann man jedoch trotzdem ziehen. Mussten die Rheintaler letztes Jahr noch als Gruppensieger gegen das auf Rang acht platzierte Bülach Floorball antreten, können sie nun unbeschwert den Leader herausfordern. Überraschend schieden die Krokos im letzten Jahr als Favorit aus. Schaffen die Rheintal Gators in dieser Saison nun das gleiche Husarenstück wie die Zürcher im letzten Jahr? Ein Sieg gegen den favorisierten Gegner könnte das Team beflügeln und die Rheinkrokos noch weit tragen. (vd)

Samstag, 17. Februar, Farlifang Zumikon: Zürisee Unihockey – Rheintal Gators Widnau um 17 Uhr; Sonntag, 18. Februar, MZH Kirchenfeld, Diepoldsau, um 20 Uhr.

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