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UNIHOCKEY: Gators scheitern im Halbfinal

Trotz ansprechender Leistungen sind die Playoffs und damit auch die Saison 2017/18 für die Rheintal Gators zu Ende: Im Halbfinal scheitern sie an Unihockey Limmattal. 7:8 und 5:8 sind die Resultate aus Gators-Sicht.
Die Gators, im Bild Philipp Heule (links) und Martin Ostransky, versuchten alles – der Ball wollte aber nicht oft genug ins Tor. (Bild: Yves Solenthaler)

Die Gators, im Bild Philipp Heule (links) und Martin Ostransky, versuchten alles – der Ball wollte aber nicht oft genug ins Tor. (Bild: Yves Solenthaler)

Am Samstag startete das Spiel so, wie es die Papierform aus der Qualifikation vermuten liess: Limmattal startete furios, die Gators konnten sich kaum aus ihrer eigenen Platzhälfte befreien. Die Konsequenz war das schnelle 1:0 nach knapp fünf Minuten.

Danach konnten sich die Rheintaler befreien, in der elften Minute erzielte Hunziker mit einem präzisen Weitschuss den Ausgleich. Es blieben aber die Zürcher, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Die Folge war das 2:1 in der 16. Minute. Danach konnten die Rheinkrokos wegen einer kleinen Strafe mit ihrer starken Powerplay-Formation auftreten, was prompt mit dem 2:2 durch Papaj belohnt wurde. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Remis nach zwei Dritteln, danach eine wahre Torflut

Im ausgeglichenen Mitteldrittel stach vor allem der Penaltytreffer von Arbnor Papaj heraus. Der Gators-Topskorer verwandelte in der 33. Minute abgebrüht zum 2:3-Führungstor. Die Zürcher nutzten ihrerseits einen Fehler im Gators-Aufbauspiel und glichen vor der Pause wieder aus. Mit 3:3 ging es ins letzte Drittel.

Alle, die auf viele Tore gewartet hatten, kamen dann im letzten Drittel auf ihre Kosten. Zuerst erhöhte Ex-NLA-Spieler Wittwer für die Zürcher innert zweier Minuten auf 5:3. Dann lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch. Obwohl die Zürcher zwischenzeitlich mit zwei Toren vorne lagen, steckte das Team von Headcoach Gugelmann nie auf. In der 58. Minute erzielte Papaj den Ausgleichstreffer.

Zuvor hatten Ostransky und zweimal Papaj für die Gators getroffen. Kurz nach dem Ausgleich mussten die Rheintaler aber erneut einen Treffer hinnehmen – auf diesen konnten sie nicht mehr reagieren. Eine starke Aufholjagd wurde nicht belohnt, das erste Spiel der Serie ging mit 8:7 an das starke Heimteam.

Im Sonntagsspiel tasteten sich die Teams zuerst vorsichtig heran. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen. Zwar hatten beide Teams Chancen, doch auf beiden Seiten zeichneten sich die Torhüter mit grandiosen Paraden aus. Danach verloren die Rheintaler für kurze Zeit den Faden – und die Zürcher trafen innert fünf Minuten gleich dreimal.

Limmattal hat am Sonntag fast immer die Nase vorn

Das 0:3 war für die Gators hart, doch sie schlugen im zweiten Drittel zurück. Die Rheinkrokos schalteten einen Gang höher und angefeuert von einem lautstarken Publikum waren sie nach einem Doppelschlag plötzlich wieder im Spiel. Ostransky (23.) und Untersander (24.) verkürzten auf 2:3. Beide Teams schlugen nun eine härtere Gangart an, was diverse Strafen zur Folge hatte. Unter der Strafenflut litt auch die Qualität des Spiels und so mussten sich die Zuschauer bis zur 33. Minute gedulden, ehe Heule den Ball per Drehschuss in der weiten Ecke zum 3:3 versenkte.

Die Gators hatten sich zurückgekämpft, das Spiel schien zu kippen. Die Aufholjagd wurde im letzten Drittel jedoch abrupt beendet. Die Zürcher waren abgeklärter, nach einer Druckphase lagen sie plötzlich wieder mit 6:3 im Vorsprung.

Noch zwölf Minuten waren zu spielen, als Papaj die Hoffnung mit dem 4:6 zurückbrachte. Die Gators mussten nun aggressiver und offensiver verteidigen, was Limmattal Raum für Konter gab. In der 56. Minute erhöhten die Zürcher auf 7:4, womit das Spiel gelaufen war. Kühnis verkürzte zwar nochmals doch den letzten Treffer erzielten wiederum die Zürcher, 30 Sekunden vor Schluss traf Wittwer sie zum 8:5 ins leere Tor.

Viel Applaus trotz bitterem Halbfinal-Aus

Trotz der schmerzhaften Niederlage erhielten die Rheintaler von den Zuschauern eine Standing Ovation. Zum ersten Mal seit 2013/14 haben sie sich wieder für einen Playoff-Halbfinal qualifizieren können.

Dies nach einer Saison, in der diese Entwicklung nicht unbedingt zu erwarten war. Mit einem jungen Team kämpften sich die Rheintaler durch die Qualifikation, ehe sie im Playoff-Viertelfinal mit Zürisee Unihockey den Qualifikationssieger eliminierten. Im Halbfinal scheiterten die Gators nun an einem starken Team, das mit solchen Leistungen durchaus um den Aufstieg mitspielen kann. (vd)

Playoff-Halbfinals, 1. Liga GF

Limmattal – Gators 8:7 (2:2, 1:1, 5:4)

Zentrumshalle, Urdorf – 223 Zuschauer – Sr.: Ambühl/Brechbühler.

Tore: 5. Luraschi (Spahija) 1:0, 11. Hunziker (Kühnis) 1:1, 16. Hofstetter 2:1, 18. Papaj (Ostransky) 2:2, 33. Papaj 2:3, 35. Kern 3:3, 41. Wittwer (Benz) 4:3. 43. Wittwer (Spahija) 5:3, 48. Papaj 5:4, 51. Ladner (Ladner) 6:4, 54. Ostransky (Papaj) 6:5, 55. Benz (Luraschi) 7:5, 57. Papaj (Ostransky) 7:6, 58. Papaj 7:7. 59. Gitonga (Küng) 8:7.

Strafen: Limmattal 3×2, Gators 2×2 Minuten.

Gators – Limmattal 5:8 (0:3, 3:0, 2:5)

Blattacker, Heerbrugg – 278 Zuschauer – Sr.: Bucheli/Markgraf.

Tore: 12. Ladner (Nater) 0:1, 13. Wittwer (Benz) 0:2, 17. Ladner (Gitonga) 0:3, 23. Untersander (Siegrist) 1:3, 24. Ostransky (Papaj) 2:3, 33. Heule (Ostransky) 3:3, 42. Ladner (Ladner) 3:4, 44. Wittwer (Spahija) 3:5, 48. Wittwer (Spahija) 3:6, 49. Papaj 4:6, 55. Benz (Wittwer) 4:7, 57. Kühnis (Ostransky) 5:7, 60. Wittwer 5:8.

Strafen: Gators 1×2, Limmattal 3×2 Minuten.

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