Unglücklicher Saisonstart

Mit einem Spiel, das an Spannung kaum zu überbieten war, eröffneten die 3.-Liga-Volleyballerinnen die Saison 2013/14. Nach mehreren vergebenen Matchbällen von Rheno entführte Goldach am Ende zwei Punkte.

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Rheno 2013/14: (hinten v. l.) Pascale Neurauter, Michèle Denier, Kerstin Axthelm, Alexandra Müller, Yvonne Scherrer, (vorne v. l.) Ladina Schiesser, Alexandra Simon, Karin Niederer und Daniela Schlatter. (Bild: ms)

Rheno 2013/14: (hinten v. l.) Pascale Neurauter, Michèle Denier, Kerstin Axthelm, Alexandra Müller, Yvonne Scherrer, (vorne v. l.) Ladina Schiesser, Alexandra Simon, Karin Niederer und Daniela Schlatter. (Bild: ms)

VOLLEYBALL. Die zwei Teams von Rheno und Goldach lieferten sich von Beginn weg einen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Dabei war noch beiden Teams die Nervosität zu Saisonbeginn anzumerken. Rheno schien bereits wie der sichere Sieger, brachte aber keinen der diversen Matchbälle ins Trockene und musste sich am Ende noch knapp geschlagen geben.

Starker Auftakt

Den besseren Auftakt erwischten die Rheintalerinnen. Mit einer konzentrierten Annahme, druckvollen Angriffen und einem aufmerksamen Block wurde der 2.-Liga-Absteiger aus Goldach in die Defensive gedrängt. Goldach leistete sich viele Eigenfehler, Rheno blieb hochmotiviert und gewann den ersten Durchgang schliesslich sicher mit 25:19.

Bereits ein kurzes Nachlassen von Rheno brachte aber für den zweiten Satz eine komplett andere Ausgangslage. Diesmal war es Absteiger Goldach, der in Führung ging und diese hartnäckig verteidigte.

Rheno kam zwar noch zweimal heran, liess dann aber die letzte Konsequenz vermissen und musste einen ebenso deutlichen Satzausgleich hinnehmen.

Knappe Ergebnisse

Die nächsten beiden Sätze endeten jeweils mit dem Minimalabstand. Im dritten Durchgang lag Rheno deutlich in Führung, musste Goldach aber wieder aufschliessen lassen und gewann am Ende glücklich mit 26:24. Nun schien der Bann gebrochen. Aber trotz gutem Start der Einheimischen in den vierten Satz blieb das Spielgeschehen ausgeglichen. Die Fehler häuften sich auf beiden Seiten, aber auch tolle Aktionen sorgten immer wieder für gute Stimmung bei den Fans. Erneut schien es, als könnten die Rheintalerinnen das Glück auf ihre Seite zwingen, beim Stand von 24:23 kamen sie zum ersten Matchball. Aber weder diesen, noch die drei folgenden konnte Rheno verwerten, ehe es Goldach schliesslich besser machte und erneut ausgleichen konnte. Wie so oft: Wer seine Chance nicht nutzt, wird bestraft. Goldach zeigte im Entscheidungssatz die etwas überzeugendere Leistung und gewann nicht unverdient mit 15:12. Trotzdem dürfen sich die Rheintalerinnen über den ersten Punktgewinn der Saison und die gezeigte Leistung freuen und zuversichtlich an die nächsten Aufgaben herangehen. (pd)

3. LIGA FRAUEN Blattackerhalle Heerbrugg – SR. S. Oesch Rheno Volleyball – Volley Goldach 2:3 (25:19, 19:25, 26:24, 29:31, 12:15) Spieldauer: 116 Minuten.