Ungefährdeter Sieg der Seebuben gegen Appenzell

FUSSBALL. Mit 4:0 (1:0) gewinnt der FC Staad gegen Appenzell deutlich. Die Seebuben sind damit nach drei Runden neben Ruggell und Schaan das einzige ungeschlagene Team in der 3. Liga, Gruppe 2.

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FUSSBALL. Mit 4:0 (1:0) gewinnt der FC Staad gegen Appenzell deutlich. Die Seebuben sind damit nach drei Runden neben Ruggell und Schaan das einzige ungeschlagene Team in der 3. Liga, Gruppe 2.

Spielfreude nach der Trinkpause

Zwar war Staad von Anfang an bemüht, aber der Spielaufbau war zu fahrig und die Appenzeller Abwehr konnte sich einfach und effizient gegen Staads Angriffsbemühungen zur Wehr setzen, indem entweder die Abseitsfalle gestellt wurde oder sich ein Innenverteidiger so tief fallen liess, dass Torchancen gar nicht erst zustande kommen konnten.

Ändern sollte sich die Situation erst nach der Trinkpause. Im zweiten Teil der ersten Halbzeit fingen die Seebuben an, das Spieldiktat zu übernehmen und sich mit konstruktiven Spielzügen Chancen zu erarbeiten. Trotzdem war es eine Standardsituation, die zur Staader Führung führte. Captain Lovric spielte einen Corner auf den ersten Pfosten, wo Topskorer Zivaljevic bereitstand, um zum 1:0 einzuköpfeln. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 38 Minuten. Bis zur Pause kamen die Appenzeller zu keiner ernsthaften Torchance.

Noch besser lief es den Gastgebern nach dem Seitenwechsel. Während zwingende Torchancen im ersten Durchgang noch Mangelware waren, kam Staad nun zu diversen erstklassigen Möglichkeiten, um das Skore zu erhöhen. So war es Mevmedoski, der in der 52. Minute einen Schuss von der Strafraumgrenze an den Pfosten setzte. Nur drei Minuten später konnte Zivaljevic allein auf das Appenzeller Tor ziehen, scheiterte aber am Torhüter. In der 67. rettete erneut der Pfosten, als Sljiepcevic eine Freistossflanke direkt abnahm. Und in der 70. Minute war es wieder der Pfosten, der einen zweiten Zivaljevic-Treffer verhinderte.

Vier im Tor, drei am Pfosten

Dazwischen allerdings gelang den Seebuben das 2:0. Es war die 67. Minute, als Lovric einem Verteidiger den Ball abluchste, und diesen umgehend quer in den Strafraum spielte. Dort stand Stojanovic bereit, der nach Doppelpass mit Zivaljevic zum 2:0 verwertete. Derselbe Stojanovic konnte zudem in der 81. Minute nach Zuspiel von Mevmedoski aus 15 Metern mit einem satten Schuss das 3:0 erzielen. Ein noch höherer Sieg wäre dringelegen. Gelingen wollte allerdings nur noch das 4:0 in der 86. Minute. Erzielt wurde es durch Lovric, nachdem Ruzics Kopfball vom Appenzeller Goalie nur ungenügend geklärt wurde.

Am kommenden Samstag steht für Staad das Derby in Goldach auf dem Spielplan. Man darf gespannt sein, wie der Absteiger mit der Staader Offensivkraft zurechtkommt. (ct)