Unentschieden-Serie geht weiter

Begegnen sich der FC Rebstein und der FC Rheineck, so ist ein Unentschieden vorprogrammiert: Die letzten fünf Vergleiche zwischen den beiden Spitzenteams endeten alle mit einer Punkteteilung. Diesmal fiel kein einziges Tor.

Remo Zollinger
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Die soliden Abwehrreihen beiderseits prägten das Spiel: Rebsteins Dominik Eugster klärt vor Rheinecks Mixhdat Berisha. (Bild: Remo Zollinger)

Die soliden Abwehrreihen beiderseits prägten das Spiel: Rebsteins Dominik Eugster klärt vor Rheinecks Mixhdat Berisha. (Bild: Remo Zollinger)

Im Gegensatz zum sonntäglichen Spiel boten diese Partien allerdings deutlich mehr Spektakel. Gestern dominierten die Abwehrreihen das Geschehen: Sie hatten die Situationen meistens im Griff und verstanden es hervorragend, die gefährlichen Stürmer der gegnerischen Mannschaften aus dem Spiel zu nehmen. Sowohl Rebsteins Gmünder wie auch Rheinecks Skenderovic fanden nicht viele Tormöglichkeiten vor.

Rheineck dominiert

Die Startphase gehörte klar den Gästen aus Rheineck. Sie nahmen das Heft in die Hand und kamen zu drei guten Chancen. Zunächst war es Skenderovic, dessen Schuss vom Pfosten abprallte, ehe sich die Rebsteiner Abwehr mit vereinten Kräften erfolgreich wehrte. Kurz später stand Vujinovic alleine vor Torhüter Federer, er scheiterte in dieser Situation aber an Goalie Federer wie zwei Minuten später. Ebenso zwei Minuten später, als er erneut im Rebsteiner Schlussmann seinen Meister fand.

Wenige Strafraumszenen

Von den Platzherren war bis dahin nichts zu sehen. So entschloss sich das Trainerduo bereits in der 32. Minute zum ersten Wechsel: Helder Antunes ersetzte Redzep Ibrahimi. Nun hatten die Platzherren ihre beste Phase des Spiels. Ebenso besassen sie in der Viertelstunde zwischen dem Wechsel und der Pause ihre beste Tormöglichkeit: Ein risikoreicher Volley vom aufgerückten Schranz verfehlte das Ziel knapp. Ansonsten wirkten die Rebsteiner allerdings zu ideenlos, statt eines gepflegten Spielaufbaus bekamen die Zuschauer viele hohe, weite Bälle zu sehen. Diese prallten meist vom Rheinecker Abwehrbollwerk um Andy Rodrigues zurück ins Mittelfeld, wo sich die beiden Mannschaften einen intensiven Fight lieferten. Auch nach dem Seitenwechsel bot das Spiel nicht mehr Höhepunkte. Rebstein kam zunächst mit Redzepi zu einer Chance, dieser agierte aber zu umständlich, weshalb er erfolglos blieb.

Auf der Gegenseite wurde der auffällige Lendim Ibrahimi nach einem Eckball gefährlich, sein Abschluss ging aber weit über das Gehäuse. Kurz später wurde er im Sechzehner umgerissen, ein Elfmeterpfiff blieb aber ebenso aus wie in einer fragwürdigen Aktion von Rheineck, als Gmünder unsanft gestoppt wurde. Ein Tor fiel in Rebstein nicht mehr: Weder Antunes Freistoss noch Vujinovics Lob waren dafür gut genug.

Gerechte Punkteteilung

In einem Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, trennten sich Rebstein und Rheineck ein weiteres Mal unentschieden – sehr zur Freude des FC St. Margrethen, der gegen Besa stolperte, dank des Rebsteiner Punktverlustes aber trotzdem mit einem Zähler Vorsprung an der Tabellenspitze verbleibt.

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