Unentschieden fast entschieden

3. LIGA. Alle vier Rheintaler Teams spielten vor einer Woche unentschieden, Rheineck schon zum vierten Mal in Folge und zum neunten Mal insgesamt. Die Spannung in der 3.

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3. LIGA. Alle vier Rheintaler Teams spielten vor einer Woche unentschieden, Rheineck schon zum vierten Mal in Folge und zum neunten Mal insgesamt. Die Spannung in der 3. Liga, Gruppe 2, hält sich trotz dieser Unentschieden-Schwemme in Grenzen: Ausser Staad spielen die Rheintaler Teams nur noch um Klassierungen.

Der FC Staad hat jeweils mit Unentschieden zweimal den Sprung an die Spitze verpasst. Wer in Appenzell (verdient) nicht gewinnt, bewirbt sich nicht für die 2. Liga. Gegen Nachbar Goldach, das nach der Niederlage gegen Rüthi zweimal gewonnen hat, möchte Staad mit einem Sieg die 2.-Liga-Bewerbung wieder einreichen, die es vor einer Woche zurückgezogen hat.

Trotz erst zwei Spielen ist von den Rheintalern der FC Rüthi am besten in die Gänge gekommen – zuletzt in Ruggell zwar erst nach der Pause, aber dafür richtig: Beim Leader in einer Halbzeit drei Tore aufzuholen, ist eine Ansage. Gegen das abstiegsgefährdete Triesenberg folgt für den neuen Trainer Didi Metzler das erste Heimspiel auf dem Rheinblick.

Der FC Diepoldsau-Schmitter musste beim 0:0 gegen Rheineck einen ersten kleinen Rückschlag hinnehmen. Ganz nach vorne reicht es wohl nicht mehr, zu Hause gegen Appenzell sollte aber zumindest der Rückstand auf die Spitze nicht noch grösser werden.

Drei Unentschieden, zuletzt zwei 0:0 – offensiv hat der FC Rheineck Nachholbedarf. Das Torverhältnis (14:11) weist die Stapfenwis-Elf sowohl als defensiv bestes als auch als offensiv schwächstes Team der Gruppe 2 aus. Nicht erstaunlich ist dagegen, dass das einen Mittelfeldplatz in der Tabelle ergibt. Nun soll es in Teufen mit dem Toreschiessen klappen. (ys)

Samstag: Diepoldsau – Appenzell, Rüthi – Triesenberg, Schaan – Ruggell (16.00); Teufen – Rheineck (17.00). Sonntag: Staad – Goldach (15.00).

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