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Uneins über den neuen Modus

Die kleinen Musikvereine sind nicht einer Meinung über ihre Auftrittszeiten an den Kreismusiktagen. Manche begrüssen es, an zwei Tagen auftreten zu dürfen. Andere werden nun wohl auf einen der Auftritte verzichten.
Max Tinner
Die Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies unterhält die Vereinsdelegierten aus dem Kreis Rheintal mit flotter Blasmusik. (Bild: Max Tinner)

Die Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies unterhält die Vereinsdelegierten aus dem Kreis Rheintal mit flotter Blasmusik. (Bild: Max Tinner)

Am diesjährigen Kreismusiktag in Montlingen fanden erstmals alle konzertanten Wertungsspiele am Samstag statt. Früher waren die Wertungsspiele der Vereine der dritten Stärkeklasse ein wenig stiefmütterlich in den Festablauf integriert. Diese Vereine traten jeweils am Sonntagvormittag an, vor der Marschmusikwertung vom Sonntagnachmittag. Mit der Eingliederung ins Samstagprogramm wollte man das Fest für sie aufwerten. Die Kreismusiktage sollten auch für die Vereine der dritten Stärkeklasse zu diesem grossen zweitägigen Fest der Blasmusik werden, das es auch für die Vereine der ersten und der zweiten Stärkeklasse ist.

Es ist schwierig, Aushilfen für zwei Tage zu finden

Offenbar hat man damit allerdings die Rechnung ohne den Wirt gemacht: An der Delegiertenversammlung des Kreismusikverbands letzten Samstag im «Kreuz» in Montlingen zeigte sich nämlich, dass nicht alle Drittklassvereine glücklich sind mit dem neuen Programmablauf. Manche Vereine seien für solche Auftritte auf Aushilfen angewiesen, um ihr Orchester zu komplettieren, hiess es etwa von Seite der Delegierten der Musikgesellschaft Thal. Und Aushilfen gleich für zwei Tage aufzubieten, sei zuweilen schwierig. Auch die Musikgesellschaft Altenrhein-Staad argumentierte so, wenngleich es auch Musikanten im Verein gebe, denen der neue Modus gefalle. Hinter die neue Regelung stellten sich hingegen die Musikvereine von Eichberg und Heerbrugg. Die Abstimmung der Delegierten fiel dann mit 34 Stimmen (bei 53 Stimmberechtigten) deutlich für das Beibehalten der neuen Regelung aus.

Die Konsequenz dieses Entscheids könnte nun sein, dass einzelne Vereine der dritten Stärkeklasse am nächsten Kreismusiktag nicht mehr an beiden Wettkämpfen antreten. Ganz auf eine Teilnahme verzichten, können sie allerdings nicht: Die Teilnahme zumindest an einem der beiden musikalischen Wettkämpfe, an den Wettspielen oder an der Parademusik, sei zwingend, erinnerte Kreispräsidentin Verena Federli.

Für die Parademusik ist die Strasse stangenfrei

Die nächsten Kreismusiktage finden 2020 in Widnau statt. Dass die Diskussion über den Programmablauf bereits dieses Jahr geführt wurde, war nötig, weil jetzt schon die Juroren engagiert werden müssen. Rolf Frei und Michaela Wiederkehr konnten seitens des Organisationskomitees denn auch bereits einige Details bekannt geben, etwa dass die Wertungsspiele im Metropol-Saal ausgetragen werden und den Vereinen für ihre Marschmusikdarbietungen eine Strecke von minimal 200, maximal 250 Metern zwischen der Migros und dem Metropol-Kreisel zur Verfügung stehen werden. «Die Stangen in der Strassenmitte werden dafür demontiert», versicherte Frei. 2019 wird es wegen des im Mai in Lenggenwil stattfindenden Kantonalmusikfests keine Kreismusiktage geben. Gleichwohl wird es auch im Rheintal Musikfeste geben. Gleich drei Vereine werden nämlich Jubiläen feiern können: die Musikgesellschaft Altenrhein-Staad das 100-Jahr-Jubiläum, die Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies das 150-Jahr-Jubiläum und der Musikverein Berneck das 200-Jahr-Jubiläum.

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