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Kobelwald und Kriessern: Und noch einen «Juzz» obendrauf

Unter dem Motto «Echt schwiizerisch» begeisterten der Männerchor Kobelwald und der Männerchor Kriessern die zahlreichen Gäste in der Mehrzweckhalle mit einem gut gewählten Programm.
René Jann
Die Männerchöre von Kobelwald (mit den orangen Krawatten) und Kriessern (mit den blauen Krawatten) verabschiedeten sich unter der Leitung von Mathias Wachter gemeinsam mit wohlklingendem Gesang. (Bild: René Jann)

Die Männerchöre von Kobelwald (mit den orangen Krawatten) und Kriessern (mit den blauen Krawatten) verabschiedeten sich unter der Leitung von Mathias Wachter gemeinsam mit wohlklingendem Gesang. (Bild: René Jann)

«Hei ischt das schöö – i däm Kobelwald», stellten Carina Rohner und Tanja Heeb, die charmant durch den Abend begleitet hatten, eingangs des Programms fest, bevor Präsident Fredy Frei zur Abendunterhaltung willkommen hiess. Zum Thema «Echt schwiizerisch», meinte er, sei nur anzufügen, dass es eigentlich kaum bewusst sei, was für tolles Liedgut unsere Heimat anzubieten habe. So bot das Programm Lieder aus allen Landesteilen, gesungen in der Muttersprache, in Französisch und Italienisch. Witzig war die Choreografie zu Beginn mit den um Stehtischchen gruppierten Stimmen, als die Solistin Elea Rüegg auf ihrer Blockflöte die Melodie des aus dem Mittelalter stammenden Trinklieds «Tourdion» anspielte, das am Klavier von Franz Canaval begleitet wurde. Zu einem schönen Chorklang vereinigte alsdann Dirigent Mathias Wachter im «Le vieux Chalet» die Stimmenregister. Mit «Mys Vaterhus» leitete er über in die nationale heimatverbundene Jodelliteratur aus dem 20. Jahrhundert.

Publikum verlangte Zugaben

Bemerkenswert dabei war das Jodelsolo von Christoph Hutter. Danach war es Hansruedi Lei aus Berneck, der seinem Akkordeon den typischen Sound für das Tessiner Lied «La Verzascina» verlieh. Für Peter Rebers volkstümliche Schlager «D’ Wält wär voll Blueme» mit den Gesangssolisten Christoph Hutter und Martin Geisser, begleitet von Fredy Frei auf der Gitarre, verlangte das begeisterte Publikum eine Zugabe. Spontan hatte sich der Männerchor Kriessern dazu bereiter­- klärt, die Kobelwäldler Kollegen zu unterstützen. Unter der Leitung von Darina Naneva gefielen sie mit dem Jodellied «Heimatdörfli». Im «Wanderliedchen» brachten sie nicht nur die Schönheit dieser Welt, sondern auch die Freude am Gesang sichtbar und hörbar zum Ausdruck, und im «Jägerchor» aus der Operette «Der Freischütz», am Klavier begleitet von Darina Naneva, gab es gar spontane Bravo-Rufe aus dem Publikum. Nach dem getragen dargebotenen «Abendlied» schlossen die Gäste aus Kriessern ihren Programmteil mit Polo Hofers «Alperose» ab. Dabei wurden sie unterstützt vom Gitarristen Patrick Gschwend und dem Bassisten Fabio Hutter. Zur lautstark geforderten Zugabe entführten sie dann nochmals auf die Blüemlisalp.

Immer wieder gern gehörte Ohrwürmer

Den letzten Teil eröffnete der Männerchor Kobelwald mit Pepe Lienhards Hit «Swiss Lady», am Klavier begleitet von Franz Canaval. Als Solist am Alphorn fungierte Christoph Heeb. Danach griff Präsident Fredy Frei im alten Berner Volkslied «Stets Truure» nochmals zur Gitarre. Spürbar dabei kam zum Ausdruck, dass nicht nur «rächti Liebi», sondern auch der Gesang in Kobelwald von Herzen kommt. Gefallen fanden dann Hazy Osterwalds Klassiker der Sechzigerjahre: «Der Fahrstuhl nach oben ist besetzt» und «Kriminaltango». Nicht bloss die Rhythmik, sondern auch die Szene mit dem «Schuss» hatten die Mannen im Griff. Freudig gewährten sie dann auch die Zugabe. Im «Danke wei mir» ersang sich noch einmal Christoph Hutter mit seinem Solo die Gunst des Publikums.

Das Lied war zugleich auch ein Dankeschön an das Publikum und die wohlwollenden Sponsoren, für die Hutter noch einen kräftigen «Juzz» obendrauf setzte. Zum Finale vereinigten sich die beiden Chöre zu einem und sangen wohl als beredtes Bekenntnis das Jodellied «Kame­rade». Danach war die Bühne frei zum Tanz zur Musik der «Stegreifler».

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