Unbelehrbarer Franzose gebüsst

ST. GALLEN / RHEINTAL. Zwischen Freitagabend und Montagmorgen hat die Kantonspolizei St. Gallen im ganzen Kanton 17 fahrunfähige Automobilisten angehalten. 15 waren alkoholisiert unterwegs. Bei zwei Männern fielen die Drogentests belastend aus.

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ST. GALLEN / RHEINTAL. Zwischen Freitagabend und Montagmorgen hat die Kantonspolizei St. Gallen im ganzen Kanton 17 fahrunfähige Automobilisten angehalten. 15 waren alkoholisiert unterwegs. Bei zwei Männern fielen die Drogentests belastend aus.

So ging der Polizei am Sonntagabend auf der A1 bei Oberbüren ein 45-jähriger Autofahrer mit über 0,6 Promille ins Netz. Der in Frankreich wohnhafte Mann war kein Unbekannter: Er war bereits am frühen Samstagmorgen von der Stadtpolizei St. Gallen in alkoholisiertem Zustand angehalten worden. Dort hatte er während der Kontrolle noch erfolglos versucht, zu Fuss zu fliehen. Ihm war daraufhin der Führerausweis für die Schweiz aberkannt worden und er hat ein Bussendepositum von 2200 Franken bezahlen müssen. Bei der erneuten Kontrolle durch die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntag musste er ein weiteres Bussendepositum von 2500 Franken leisten. Den Führerausweis erkannten ihm die Beamten erneut ab.

In Diepoldsau wurde am Samstag ein 29-Jähriger mit über 1,3 Promille angehalten, in Montlingen ein 39-Jähriger mit 1,3 Promille und in Heerbrugg wurde einem 19-Jährigen mit 0,53 Promille die Weiterfahrt untersagt. Am Sonntag um 3 Uhr morgens hielt die Kantonspolizei in Rheineck einen 19-jährigen Lernfahrer an. Ein Alkoholtest ergab bei seinem Begleiter, einem 60-Jährigen, 1,1 Promille. Er musste eine Blutprobe abgeben und verlor seinen Führerausweis. Der 19-jährige Lernfahrer musste seinen Ausweis ebenfalls abgeben. (kapo)