Umkämpfte Präsidien

In fünf von 13 Rheintaler Gemeinden wurde gestern um das höchste Amt gekämpft, in dreien wurde schliesslich ein neues Oberhaupt gekrönt. In der Stadt Altstätten, in Eichberg und (zur Überraschung aller) in Au wurden Ruedi Mattle, Alex Arnold und Stefan Suter gewählt.

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In fünf von 13 Rheintaler Gemeinden wurde gestern um das höchste Amt gekämpft, in dreien wurde schliesslich ein neues Oberhaupt gekrönt. In der Stadt Altstätten, in Eichberg und (zur Überraschung aller) in Au wurden Ruedi Mattle, Alex Arnold und Stefan Suter gewählt. Auffallend: Keiner der drei Neuen gehört einer der traditionellen Parteien an. Zwei Parteilose und ein Pirat werden regieren. In Berneck und Balgach kommt es am 25. November zu einem zweiten Wahlgang. In der Pole-Position startet in Balgach Silvia Troxler. Sie hat beste Wahlchancen. Offen ist die Situation hingegen in Berneck. Keiner der drei Kandidierenden konnte sich entscheidend von den Konkurrenten absetzen.

Elf von 13 Rheintaler Gemeinden haben somit ein Oberhaupt. Vier von ihnen sind parteilos, vier sind Freisinnige, zwei gehören der CVP an und einer ist Pirat. Die wählerstärkste Rheintaler Partei, die SVP, blieb gestern ohne Chance. Sie stellt keinen Gemeindepräsidenten – und wird dies auch nach dem 2. Wahlgang nicht tun. (rü)