Umbauten im Mehrzweckgebäude von Rheineck

Es ist beabsichtigt, im Mehrzweckgebäude, dem ehemaligen Feuerwehrdepot, die Bauamts- und Werkbetriebe EW/Wasser unterzubringen.

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(gk) Das Mehrzweckgebäude verfügt über einen Lastenlift mit einer Tragkraft von 2,7t. Solange die Feuerwehr im Haus ansässig war, war der Liftzugang ab der Erdgeschosshalle zugebaut. Die Doppellifttür war hinter einer Wandverschalung verborgen.

Umbau der Schliessmechanik

Der Lift geht bis in das grosse, offene Estrichgeschoss, wo bisher vor allem diverse Möbel aus Wohnungsräumungen und zugunsten der Asylantenwohnungen eingelagert wurden. Im letzten Jahr wurde das Estrich- geschoss geräumt und ein Unterlagsboden eingebaut, damit künftig mit dem Lift Waren und Materialien im Dachgeschoss eingelagert werden können, die nur wenig gebraucht werden (beispielsweise Weihnachtssterne der Ortsbeleuchtung). Um aber von der Feuerwehrhalle nun die bisher nicht genutzte Lifttür bedienen zu können, ohne dass von der anderen, bisherigen Liftseite (Treppenhauszugang) her ein Betreten des Hallenbereichs durch die Öffentlichkeit möglich wird, muss die bestehende Lifttür umgebaut werden. Die Liftfirma muss einen Schliesszylinder und die zugehörige Schliessmechanik in den Türflügel einbauen.

Der Leiter des Zivilschutzes am Alten Rhein, Walter Grubenmann, wurde per Ende Januar pensioniert. Sein Büro im Mehrzweckgebäude wird deshalb frei. Es konnte bereits an den schon im Haus untergebrachten «Fitness- und Gesundheitsbetrieb, Raum5» vermietet werden. Für eine optimale Nutzung wird der Raum neu gestrichen sowie ein neuer Bodenbelag eingebaut.

Für die Bereitstellung von elektrischer Energie für Märkte und Festanlässe sind in Rhein­eck mehr als 30 fest installierte Elektroverteiler im Einsatz. Der Stadtrat hat beschlossen, die Instandsetzungsarbeiten an diesen Elektroverteilern an die Firma Gifas-Electric, Rheineck, zu vergeben.

Im letzten Herbst waren diese Anschlüsse überprüft worden. Dabei sind zahlreiche Mängel erfasst worden. Die Anschlüsse an der Marktgasse sind seit 17 Jahren in Betrieb, die Anschlusskabinen an der Thalerstrasse seit über 20 Jahren.

Starkstrominspektorat findet keine Mängel

Im Elektroversorgungsnetz Rheineck wurden im Jahr 2018 vier grössere Erneuerungsarbeiten umgesetzt. Es waren dies: 20-kV-Kabelerneuerung zwischen Trafostation Hof und Trafostation Sonnenfeld; erneuer­- te Leitungslänge total 760m. 20-kV-Kabelerneuerung/Um­legung zwischen Trafostation Rhein und Trafostation Langenhag; erneuerte Leitungslänge total 115m. Trafostation Rüesch; Sanierung Mittelspannung- Schaltanlage und Transformator. Trafostation Rietgass; Er­-satz Niederspannung-Hauptverteilung und Transformator

Anlässlich einer Inspektion des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (Esti) wurde festgestellt, dass die aktuellen Normen und Auflagen eingehalten werden, die Anlagen fachgerecht erstellt wurden und sich in einem guten Zustand befinden. Mängel wurden keine festgestellt. Der Stadtrat dankt der IBG B. Graf AG für die fachgerechte und umsichtige Umsetzung der Projekte.

Im Zuge der Erschliessung Säumli muss in einer zweiten Etappe auch die Burgstrasse zwischen dem Endpunkt der neuen Erschliessung und dem Kehrplatz verbreitert werden, um die dahinterliegenden Häuser zu erschliessen. Der Stadtrat hat die Bänziger Partner AG, Oberriet, mit den Ingenieurarbeiten beauftragt.