Umbau bei der Rivag

WIDNAU/KRIESSERN. Die Rheintaler Publikumsgesellschaft im Immobiliensektor hat sich an ihrer ordentlichen Generalversammlung einen neuen Verwaltungsrat gegeben.

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Die Überbauung an der Seveler Bahnhofstrasse ist in zehn Tagen bezugsbereit. (Bild: pd)

Die Überbauung an der Seveler Bahnhofstrasse ist in zehn Tagen bezugsbereit. (Bild: pd)

Die Rivag Immo Invest AG mit Sitz in Widnau wird zur Rivag Rheintal AG mit Sitz in Oberriet-Kriessern: Das hat die ordentliche Generalversammlung diese Woche in Balgach beschlossen. Gleichzeitig wurde mit Roland Dietsche, Franz Lässer und Claus Steurer ein neuer Verwaltungsrat gewählt, der vom Dornbirner Rechtsanwalt Wilhelm Klagian präsidiert wird. Die bisherigen Verwaltungsräte Karl Liechti, Werner Deuring, Martin Kuster und Hansueli Gantenbein traten 2013 zurück. Verwaltungsrat Toni Cristuzzi gab seinen Rücktritt zu Beginn der Generalversammlung bekannt.

Der Umbau der Rivag sei auf Meinungsverschiedenheiten bei der strategischen Ausrichtung der 2011 gegründeten Publikumsgesellschaft zurückzuführen, beantwortete Roland Dietsche eine Aktionärsfrage. Der bisherige Verwaltungsrat habe sich trotz Aktionärsbeschluss nicht dazu durchringen können, das Bauprojekt Schützenwiese anzupacken. Dieses wird inzwischen von der Schützenwiese Kriessern AG erstellt. Ende 2014 ziehen Menzi Muck, Dietsche MontageProfis, swissQprint sowie weitere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe ein.

Die Rivag bleibt vorerst eine kleine Publikumsgesellschaft mit 1 Mio. Franken Umsatz und 214 770 Franken Jahresgewinn. 350 000 Franken fliessen als Dividenden an die 53 Aktionäre zurück. «Die liquiden Mittel von 9 Mio. Franken eröffnen ein Potenzial von 30 Mio. Franken, das wir in weitere Projekte investieren können», warf Geschäftsführer Urs Schwenk einen Blick in die Zukunft. Noch beschränkt sich das Portfolio auf drei Liegenschaften: «Ein guter Mix aus Mietwohnungen und Gewerbe», wie Schwenk ergänzt. Während die Migros-Überbauung in Oberriet bis auf wenige Tiefgaragenplätze voll vermietet ist, wird die zweiteilige Wohn- und Gewerbeüberbauung in Sevelen in zehn Tagen bezugsbereit. Fünf der 18 Mietwohnungen sind bereits vermietet, die St. Galler Kantonalbank bezieht das Erdgeschoss an der Bahnhofstrasse 42. Zum Portfolio gehören ausserdem 4000 m² Industrieland in der Gemeinde Au. (pd)

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