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ÜBERRASCHUNGSGAST: Die Halle zum Singen gebracht

Sie sind es gewohnt, in vollen Hallen aufzutreten. Trotzdem wird den Fäaschtbänklern der Auftritt am Wifo in spezieller Erinnerung bleiben: Ihr Publikum ist sonst ein ganz anderes. Zum Singen brachten sie die Besucher aber auch hier.
Remo Zollinger
Die Fäaschtbänkler brachten Stimmung in die Halle. Dem Publikum gefiel der kurze, aber erfrischende Auftritt der jungen Musiker, es spendete fleissig Applaus. (Bilder: Remo Zollinger/Monika von der Linden)

Die Fäaschtbänkler brachten Stimmung in die Halle. Dem Publikum gefiel der kurze, aber erfrischende Auftritt der jungen Musiker, es spendete fleissig Applaus. (Bilder: Remo Zollinger/Monika von der Linden)

Remo Zollinger

Mit dem Stichwort Enthusiasmus schlug Moderatorin Susanne Wille eine Brücke. Sie verband so den Auftritt einer renommierten Top-Ökonomin mit dem des Überraschungsgastes.

Gewürzt hat die Fernsehfrau diesen Übergang mit einem kurzen Filmchen, in dem ein italienisches Kleinkind im Trikot seiner Fussball-Nationalmannschaft zum Lied «Felicità» im Kindersitz wippte. Die Besucher lachten herzhaft, Susanne Wille sagte: «Von dieser Begeisterung können wir etwas lernen».

«Sie sind besonders gut darin, gute Laune zu schaffen», sagte sie dann, als sie die Fäaschtbänkler ankündigte. Sie hatte recht: Den Besuchern des Wirtschaftsforums gefiel der frische Auftritt der fünf Musiker aus der Gegend, die sich in ihrem Fach längst einen Ruf über die Region hinaus erarbeitet haben.

24 Stilrichtungen in wenigen Minuten

Ins Programm stiegen die Fäaschtbänkler mit einem Lied der Oberkrainer. Damit rissen sie das Publikum nicht von den Sitzen, stimmten es aber auf die weiteren Lieder ein.

Besonders gut gelang dem Quintett dann die Nummer, in der es innerhalb kürzester Zeit 24 verschiedene Stilrichtungen bot. Alle zehn Sekunden wechselten die Musiker Rhythmus und Gesang, von «Herzilen» bis «Freestyler». Die Besucher nahmen die musikalischen Empfehlung an, sich aufzulockern.

Zwei Gruppen sangen gegeneinander

Seinen Höhepunkt erreichte das Konzertchen standesgemäss zum Abschluss, als die Fäaschtbänkler das Publikum in zwei Hälften teilten. «Es geht nur um die Lautstärke, nicht um den schönen Gesang», sagten sie. Manch einer im Publikum schien froh zu sein, endlich nicht mehr still dasitzen zu müssen: Laut trugen die Wifo-Besucher den Gassenhauer «Sierra Madre» vor.

Den Fäaschtbänklern ist es so gelungen, schon vor der verspätet angebrochenen Pause eine kleine Pause zu schaffen.

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