Überraschender Sieg und unerwartete Niederlage

FAUSTBALL. Nach der vermeidbaren Niederlage von letzter Woche gegen Schlieren überraschten Walzenhausens Faustballer zum Abschluss der NLB-Vorrunde: Mit dem 3:2-Sieg gegen Leader Jona II haben wohl nur die wenigsten gerechnet – ebenso aber mit einer Niederlage gegen Diepoldsau II.

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FAUSTBALL. Nach der vermeidbaren Niederlage von letzter Woche gegen Schlieren überraschten Walzenhausens Faustballer zum Abschluss der NLB-Vorrunde: Mit dem 3:2-Sieg gegen Leader Jona II haben wohl nur die wenigsten gerechnet – ebenso aber mit einer Niederlage gegen Diepoldsau II.

Niederlage gegen Diepoldsau

Zuerst trafen die Vorderländer auf die Reserven aus Diepoldsau. Gemäss Tabelle war Walzenhausen der Favorit. So starteten sie dann auch und gingen schnell 4:1 in Führung. Doch dann spielte Diepoldsau taktisch klug, und Walzenhausen fand kein Rezept mehr. Mit gezielten Anspielen fand Roman Lässer immer wieder Lücken in Walzenhausens Hintermannschaft. So kamen die Vorderländer nie wirklich ins Spiel und mussten sich in jedem Satz knapp geschlagen geben.

Die schwache Leistung gab zu reden, was Auswirkungen aufs nächste Spiel hatte.

Sieg gegen den Leader

Nach der Niederlage gegen Diepoldsau musste man etwas ändern. Mit dem Routinier Remo Pinchera auf der Ersatzbank und mit Stefan Fehle im Angriff schien man eine Lösung gefunden zu haben. Das Spiel begann vielversprechend, Walzenhausen konnte schnell ein paar Punkte wegziehen. Doch kleine Fehler schlichen sich wieder ein, und so übernahm Lukas Züger die komplette Verantwortung mit Service und Angriff. Den ersten Satz konnte Walzenhausen sicher nach Hause bringen. Im zweiten und dritten Satz kam Jona besser auf.

Nun änderten die Appenzeller wieder etwas an der Aufstellung, und auch das zeigte Wirkung. Noah Kellenberger wurde durch Stefan Fehle in der Mitte ersetzt und griff nun vorne rechts ins Spiel ein. Walzenhausen brachte mit dieser Aufstellung Jona immer wieder unter Druck. Hinten liessen Beda Kellenberger und Luca Rechsteiner kaum einen Ball durch. So zwangen sie die Joner richtig zu Fehlern. Die nächsten zwei Sätze gehörten ganz klar den Vorderländern, die das Spiel zu einem 3:2-Sieg drehten.

Auf Aufstiegskurs

Der Aufsteiger steht somit momentan auf dem dritten Platz der NLB Ost. Da die ersten beiden Teams nicht aufstiegsberechtigt sind, wäre Walzenhausen im Moment der lachende Dritte. Die Chancen, um die Aufstiegsrunde zu erreichen, stehen also gut. Doch sieht man in Spielen wie gegen Schlieren und Diepoldsau auch, dass die Walzenhauser dafür noch nicht immer bereit sind. (rep)