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Über den Umgang mit Heimatlosen

Appenzell Morgen Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr lädt der Historische Verein Appenzell in den kleinen Ratssaal des Rathauses Appenzell zu einem Vortrag über den Umgang mit Heimat­losen im 19. Jahrhundert ein.

Carl Durheim fotografierte im Auftrag des Staates rund 200 Heimatlose, die 1852/53 zu Dokumentationszwecken in Bern festgehalten wurden. Diese Menschen – meist Kleinhandwerker und Tagelöhner – waren mit ihren Familien fast nirgends willkommen. Der junge Schweizerische Bundesstaat wies sie ab 1850 den Kantonen (und Gemeinden) zur Einbürgerung zu. Der Liechtensteiner Historiker Klaus Biedermann stellt in seinem Vortrag das Schicksal von Franz Schaffitel vor, der schliesslich in Appenzell als Heimatberechtigter anerkannt wurde. (pd)

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