Über 70 000 Franken für den guten Zweck

WIDNAU. Einen grossen Erfolg konnte das Gastgeberpaar Ruth und Martin Frei-Kobler am Martinimahl verzeichnen. Drei Projekte des Schweizer Bauordens werden unterstützt – mit einer grosszügigen Summe.

Rösli Zeller
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Gast Lukas Mattle (links) kleidet Gastgeber Martin Frei ein. (Bild: Rösli Zeller)

Gast Lukas Mattle (links) kleidet Gastgeber Martin Frei ein. (Bild: Rösli Zeller)

Der Lichtspur des heiligen Martin folgen, Fackeln der Nächstenliebe anzünden und damit das Leben der Ärmsten erhellen, lautete das Motto der Einladung zum Martinimahl, das mit rund 220 Gästen im Widebaumsaal gefeiert wurde. Martin und seiner Gattin Ruth Frei ist es seit Jahren ein grosses Anliegen, dem Namen des heiligen Martin gerecht zu werden und damit selbst Spuren zu hinterlassen. Was vor langer Zeit an einem fröhlichen Jassabend seinen bescheidenen Anfang nahm, ist zu einem Grossanlass gewachsen, und das Ergebnis ist einmal mehr einzigartig.

Schon zu Beginn 5400 Franken

Die kunstvolle Tischdekoration strahlte Licht und Wärme aus und vermittelte Geborgenheit. Hanspeter Küng, der Flötenvirtuose, bot einen Auftakt. Zugleich waren die Melodien eine Ehre für das Gastgeberpaar. Martin Frei konnte in seinem Grusswort bereits einen finanziellen Erfolg mitteilen, denn er durfte vor Beginn der Veranstaltung 5400 Franken Spenden entgegennehmen.

Spenden im Laufe des Abends

Die Auktion mit den Geschenken, die die Gäste mitgebracht hatten, ergab den sehr hohen Betrag von 65 300 Franken. Die Auktionatoren Werner Rütimann und Peter Frei standen im Einsatz, und Fredy Weder, Kassier des Schweizer Bauordens, konnte nach der Auktion den Gesamtbetrag von 70 700 Franken (65 300 aus der Auktion und 5400 Franken Spenden) bekannt geben. Weitere Spenden folgten im Laufe des langen, fröhlichen Abends, so dass das Endergebnis weit höher ausfallen dürfte.

Drei Projekte unterstützen

Die Lichtspur gelte es zu einer langen Spur zu machen, forderte Martin Frei in seinem Grusswort weiter. Mit dem Auktionsertrag und den Spenden werden drei Projekte unterstützt: das Projekt eines Schönstatt-Paters in Nigeria, ein weiteres von Ordensschwestern für Strassenkinder in Kinshasa, Kongo, und eine drittes von Pater Marian im Kosovo. «Alle Projekte werden einer genauen Kontrolle unterzogen und jeder Franken wird zu 100 Prozent (keine Verwaltungs- und keine Verpflegungskosten) den Bedürftigen zugutekommen», versicherte Martin Frei, Präsident des Schweizer Bauordens. Mit der Unterstützung werde das Ziel verfolgt, langfristig etwas zu bewegen.

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