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TV-Sommerserie zeigt: «Ylenias Vermächtnis»

Vor fünf Jahren wurde die sechsjährige Ylenia Lenhard beim Hallenbad Appenzell entführt. SF1 widmet sich Heute um 20.05 Uhr dem Mordfall, der die Schweiz aufwühlte.
Ylenias Mutter, Charlotte Lenhard, kommt im Film zu Wort. (Bild: pd/SRF)

Ylenias Mutter, Charlotte Lenhard, kommt im Film zu Wort. (Bild: pd/SRF)

APPENZELL. Am 31. Juli 2007 will Ylenia Lenhard eine am Vorabend im Hallenbad Appenzell vergessene Shampoo-Flasche abholen. Sie trifft im Hallenbad ein, wird jedoch anschliessend nicht mehr lebend gesehen. Auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad ist Ylenia vom mutmasslichen Täter Urs Hans von Aesch, einem in Spanien lebenden Schweizer, entführt und später ermordet worden. Wahrscheinlich ist er beim Beseitigen der Spuren von einem Mann gestört worden, der per Zufall genau dort eine Zigarettenpause einlegen will. Nach einem belanglosen Gespräch schiesst von Aesch aus nächster Nähe auf sein Gegenüber. Blutüberströmt gelingt dem Mann die Flucht. Seine Horrorgeschichte schildert er zum ersten Mal vor der Kamera.

Dank dieses Zwischenfalls und des Selbstmords des Schützen scheint die Aufklärung des Falls nahe. Ylenia bleibt trotzdem verschwunden. Eine der intensivsten Suchaktionen der Schweizer Polizeigeschichte läuft ins Leere. Die Suche dauert mehrere Wochen. Spekulationen schiessen ins Kraut. Die erfolglosen Fahnder stehen im Trommelfeuer der Boulevardpresse. Schliesslich findet eine Privatperson, der Informatiker Simon Kuhn, Ylenias Leiche und gerät selbst in Verdacht. Im Film erzählt er von seinen guten und weniger guten Erfahrungen, die er nach dem Leichenfund gemacht hat. Ein Stück weit vermittelt der Film laut einer Medienmitteilung des Schweizer Fernsehens auch Hoffnung, denn Ylenias Mutter hat nach dem Tod ihrer Tochter ein Hilfsprojekt für Kinder auf den Philippinen gegründet, Ylenias Vermächtnis sozusagen. Das Projekt soll mittellosen Kindern ermöglichen, eine Schule zu besuchen. Autor Felice Zenoni hat Hinterbliebene, Zeugen, Polizisten, Staatsanwälte und weitere Betroffene mit der Kamera besucht. Strafrechtsprofessor Christian Schwarzenegger ordnet kritische Fragen ein. (pd)

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