TURNEN: Der «schnällschte Rüthner» ist eine Frau

Der TV Rüthi ermittelte auf der Sportanlage Rheinblick den schnellsten Läufer über die 60-Meter-Sprintstrecke. Viele Besucher feuerten die Sportler an

Gerhard Huber
Merken
Drucken
Teilen
Curdin Mattle (links) konnte es kaum glauben, dass Alessia Omlin (rechts) vor ihm ins Ziel stürmte. (Bild: Ulrike Huber)

Curdin Mattle (links) konnte es kaum glauben, dass Alessia Omlin (rechts) vor ihm ins Ziel stürmte. (Bild: Ulrike Huber)

TURNEN. Ob mit Sportschuhen oder barfuss, ob mit der ganzen Familie oder als einzelner Athlet. Jung und Alt waren am Sonntag dabei, als der TV Rüthi den «schnällschten Rüthner» ermittelte.

Ausgezeichnete Lauftechnik

In vielen verschiedenen Kategorien, gestaffelt nach Alter und Stärkeklassen. Alle Teilnehmenden gaben ihr Bestes, die sechzig Meter der Laufbahn in geringstmöglicher Zeit hinter sich zu lassen. Alle Buben und Männer mussten zur Kenntnis nehmen, dass es eine junge Dame war, die alle anderen hinter sich liess. Alessia Omlin benötigte nur 8,12 Sekunden für den Sprint und landete dabei in der Rangliste vor Daniel Bösch mit 8,24 Sekunden und dem drittplatzierten Curdin Mattle mit 8,29 Sekunden. Mit ausgezeichneter Lauftechnik, beinahe schwerelos, nur mit kurzen Bodenberührungen sprintete Omlin über die Kunststoff-Tartan-Bahn. Ein grosser Spass war der Bewerb vor allem auch für die Jungen und Jüngsten.

Gutes Koordinationsvermögen

Diese durften bereits am Vormittag am Postenlauf des TV Rüthi teilnehmen, der sportlicher Natur war und in dem Schnelligkeit, Kraft und gutes Koordinationsvermögen gefordert waren. «Für bessere Chancengleichheit haben wir beim Postenlauf Kleine und Grössere jeweils zu einem Team gemischt», berichtete Vanessa Loser, die der Organisation dieser Veranstaltung vorstand. Und freute sich auch über mehr als 70 Teilnehmer und insgesamt weit über einhundert Besucher auf dem Rheinblick. Mit grossem Eifer waren auch die Familienteams beim Laufwettbewerb bei der Sache, wobei die Kleinsten teilweise über die Strecke getragen wurden und das Gemeinschaftserlebnis und die Freude im Vordergrund standen.