Turmhülle muss saniert werden

RHEINECK. Die Verwaltung der Katholischen Kirchgemeinde Rheineck legt der Bürgerschaft an der Hauptversammlung vom 25. März die Sanierung der Aussenhülle des Kirchturms zur Abstimmung vor.

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Die katholische Kirche von Rheineck muss teilweise renoviert werden. (Bild: pd)

Die katholische Kirche von Rheineck muss teilweise renoviert werden. (Bild: pd)

Die geschätzten Kosten von 170 000 Franken müssen über eine zusätzliche Bausteuer von 2 Prozent über sechs Jahre getilgt werden. Aufgrund der 2008 erhobenen Zustandsanalyse zeigte sich zusammengefasst folgendes Bild: Die tragenden Bauteile des Kirchengebäudes befinden sich allgemein in einem dem Alter entsprechenden soliden Zustand mit durchschnittlichen Mängeln.

Undicht geworden

Die grössten Mängel betreffen vor allem die Kirchturmhülle mit dem Naturstein-Verblendmauerwerk. Die Rohbauarbeiten wurden nach dem damaligen Stand der Bautechnik fachgerecht und sauber ausgeführt. Der Fugenmörtel im Verblendmauerwerk des Kirchturmes ist besonders auf der Wetterseite durch Schlagregen und Frost ausgewittert und dadurch undicht geworden.

Spezialmörtel

Der Turm ist speziell auf den NW- und SW-Seiten dem Regen und dem Frost ausgesetzt, die längerfristig die Struktur der Kirchturm-Tragwände aus Stampfbeton schädigen. Das Wasser dringt durch die Mauerwerksfugen und den naturgemäss porösen Stampfbeton. Durch den regelmässigen Wassereintritt und die dadurch entstandene Luftfeuchte ist an vereinzelten Stellen der mangelhaft überdeckte Bewehrungsstahl korrodiert. Das Problem kann nur durch eine Sanierung der Mauerwerksfugen gelöst werden. Das bestehende Fugenmaterial muss entfernt und durch einen wasserdichten Spezialmörtel ersetzt werden. Für die Arbeiten an der Aussenseite des Turmes ist ein Fassadengerüst nötig.

Unterstützung des Bischofs

In den vergangenen Jahren wurden Schritt für Schritt alle weiteren aus den Erkenntnissen der Substanzanalyse empfohlenen Massnahmen getroffen. Die Sanierung der Aussenhülle des Kirchturms ist die letzte Tranche der nötigen baulichen Arbeiten, die zu einem tadellosen Basiszustand der Kirche führen.

Der Verwaltungsrat der katholischen Kirchgemeinde empfiehlt der Bürgerschaft dem Antrag zu folgen. Das 2008 erarbeitete Sanierungskonzept könnte damit zum Abschluss gebracht werden. Das Projekt wird sowohl vom Administrationsrat des Kantons St. Gallen als auch von Bischof Markus unterstützt. (pd)

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