Trubel um den Dorfplatz

Genau ein Jahr ist es her, als die Tiefgaragen-Debatte zur Amtszeit des ehemaligen Gemeindepräsidenten Walter Grob die Auer Bevölkerung aufregte. Mit einer Investition von 950 000 Franken wollte sich die Gemeinde am Tiefgaragen-Projekt der J.

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Genau ein Jahr ist es her, als die Tiefgaragen-Debatte zur Amtszeit des ehemaligen Gemeindepräsidenten Walter Grob die Auer Bevölkerung aufregte. Mit einer Investition von 950 000 Franken wollte sich die Gemeinde am Tiefgaragen-Projekt der J. Reich AG beteiligen, um sich dreissig Parkplätze zu sichern. Jakob Reich plante die Tiefgarage unter dem Dorfplatz, gekoppelt an den Bau eines Hochhauses auf dem Areal der alten Mosterei. Schon vor der Bürgerversammlung gab es kritische Stimmen. Der Vorwurf der Bürger war: Der Rat habe das Volk so schlecht über das Projekt informiert, dass man meinen könnte, er wolle es an ihm vorbeischmuggeln. Ein Privater sollte zudem nicht von einem öffentlichen Grundstück wie dem identitätsstiftenden Dorfplatz profitieren. Die Idee der Beteiligung an einer Tiefgarage wurde an der Bürgerversammlung vom Volk abgelehnt. Im Mai zog Reich sein Baugesuch zurück. Der Dorfplatz bleibt somit ohne Unterbauung. (seh)

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