Trotz Sturz Podestplatz für Michelle Zünd

Am vergangenen Wochenende fand in Schlatt bei Winterthur ein weiteres Rennen zur SAM-Meisterschaft statt. Mit dem zweiten Platz von Michelle Zünd gab es auch dieses Mal wieder einen Podestplatz für das Rheintaler KTM-Team Städler zu feiern.

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MOTOCROSS. Der Wetterbericht hatte April-Wetter vorhergesagt und die Veranstaltung in Schlatt wurde nicht davon verschont. Für die Fahrer galt es aber trotzdem sich zu motivieren, um dann bei jedem Verhältnis schnell fahren zu können. Luca Wirth konnte bei den Junioren am Samstag den ersten Lauf noch bei guten Bedingungen fahren. Aufgrund eines Defekts der Vorderbremse konnte er aber nicht an das Resultat in Wohlen anknüpfen und wurde 22. Der zweite Lauf wurde zu einem Schlammrennen.

Starker Regen machte es für die Fahrer besonders schwer. Doch Wirth kam damit gut zurecht und trotz zahlreichen Stürzen wurde er noch Sechster. Damit gab es in der Tageswertung noch einen zwölften Rang. Nicht am Start stehen konnte Raphael Wirth. Nach dem Podestplatz in Wohlen musste er am letzten Wochenende seine Tage in der Rekrutenschule absitzen und die Podestplätze anderen überlassen.

Luca Wirth mit starken Zeiten

Für den Sonntag war etwas besseres Wetter gemeldet und die Organisatoren beschlossen das Rennwochenende weiterzuführen. Bereits am frühen Morgen schneite es aber und das Rennprogramm musste verschoben werden, damit an der Piste gearbeitet werden konnte. Als erstes hatten danach die Nachwuchs- und Ladies-Starterinnen das Vergnügen die Piste zu testen.

Bei rutschigen Verhältnissen fuhr man sich auf der Piste ein. Für den ersten Lauf wurde die Piste nochmals präpariert und der Speaker sprach bereits von idealen Verhältnissen. Davon spürten die Fahrer und Fahrerinnen dann aber nichts. Luca Wirth zeigte ein gutes Rennen. Seine schnellsten Runden zeigen, dass er zu den Vordersten gehört. Nach einigen Problemen musste er dann mit Rang sieben vorlieb nehmen.

Michelle Zünd: die Glückliche

Das Rennen der Ladies hatte seine Auf und Abs. Katja Zünd gelang ein hervorragender Start und sie war eine der Vordersten. Die Freude währte aber nicht lange und schon wurde sie Opfer eines übermütigen Nachwuchsfahrers – sie musste nach wenigen Metern eine erste Bodenprobe nehmen. Doch auch Nina und Michelle Zünd hatten ihre Höhen und Tiefen im Schlamm von Schlatt. Am Schluss war es Michelle, die nach ihrem Sturz ein tolles Rennen zeigte und Zweite wurde. Auch Nina hatte zahlreiche Unterbrüche in ihrem Rennen und wurde Vierte. Katja Zünd nahm das Rennen als Letzte auf und nach einem weiteren Sturz kurz vor Schluss reichte es noch zu Rang sechs. Für den zweiten Lauf nahmen sich alle viel vor. Kurz bevor jedoch der Nachwuchs und die Ladies an den Start rollten, begann es kräftig zu schneien. Die Piste verwandelte sich in eine Skipiste und die ganze Veranstaltung musste darum abgesagt werden.

Top Ten für Glunk

Noa Glunk fuhr bei den nassen Bedingungen ein tolles Rennen. Nachdem er am Start nicht ganz so gut vom Balken weg kam, fuhr er ruhig und konstant seine Runden. Seine Aufholjagd wurde erst durch die Zielflagge beendet.

Mit dem siebten Rang durfte er aber zufrieden sein. Da auch die Masters MX2, wie alle anderen Kategorien, keinen zweiten Lauf mehr fahren konnten, durfte sich Glunk über einen Top Ten Rang in der Tagesrangliste freuen. Ebenfalls am Sonntag durch den Schlamm kämpfte sich Andy Wirth bei den Senioren. Neben dem Putzen der Motorräder seines Sohnes und dem Anfeuern zeigte er ein gutes Rennen und wurde Elfter. (kaz)

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