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Trotz Podest nicht restlos zufrieden

Nach verspätetem Saisonbeginn stand Snowboardcrosser Gabriel Zweifel bei seinen Heimrennen am Flumserberg bereits wieder auf dem Podest. Trotzdem ist er mit seiner Leistung nicht restlos zufrieden.
Chris Eggenberger
Mit geballter Faust: Gabriel Zweifel behauptet seinen zweiten Platz in einem umkämpften Halbfinallauf um eine knappe Brettlänge.
Gabriel Zweifel (Zweiter von rechts, Rang drei) durfte am ersten von zwei Heimrennen am Flumserberg wieder einmal aufs Podest steigen. (Bild: Bilder: Chris Eggenberger)
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Trotz Podest nicht restlos zufrieden

Am letzten Wochenende bildeten Churfirsten und Co. ein wunderschönes Panorama für internationalen Leistungssport. Unter Sonnenschein massen sich Ski- und Snowboardcrosser in den Flumserbergen. Amateure konnten sich am Samstag im Rahmen der GiantXTour auf dem Lauf mit zahlreichen Kickern und Steilwandkurven messen. Kaderathletinnen und -athleten hatten in zwei Wettkämpfen, einer am Samstag und einer am Sonntag, die Möglichkeit, FIS-Punkte zu sammeln. Mittendrin: Die Rheintaler Boarderhoffnung Gabriel Zweifel.

Es war das Heimrennen für den 19-jährigen Auer. Organisiert hat das Rennwochenende nämlich sein Verein BASE (Boarding Association Switzerland East). Zweifel sagt: «Die Stimmung an den Heimrennen ist immer etwas Spezielles für uns, weil Verwandte und Bekannte zuschauen kommen und allgemein viele Fans vor Ort sind. Ausserdem können wir den Jüngeren unseres Teams wichtige Erfahrungen auf und neben der Piste weitergeben und dabei eine coole Zeit haben.»

Leistungskurve stimmt nach Verletzung

Von Trainingsrückstand nach seiner Verletzung im Herbst ist bei Zweifel nichts zu mehr zu spüren. Seinen Achtel- und Viertelfinal hatte er am Samstag noch mühelos dominiert und fuhr als Sieger ins Ziel. Ab dem Halbfinal wurde die Konkurrenz aber stärker, die meisten verbleibenden Fahrer hatten wie auch Zweifel schon erste Europa- und Weltcuperfahrung sammeln können.

Zweifels Halbfinallauf war bis zum Zielsprung spannend; mit einer knappen Boardlänge Vorsprung qualifizierte sich der Rheintaler schliesslich für den Final. Dort musste er sich nach einem komplett verpatzten Start mit dem dritten Schlussrang begnügen.

Es ist sein erster Podestplatz in einem FIS-Rennen in dieser Saison. «Ich bin zufrieden mit der Leistung, auch wenn im Final sicher mehr drin gewesen wäre», sagt er nach dem Rennen.

Es fehlte etwas die Kraft

Weniger gut lief es ihm am Sonntag. Auf dem gleichen Kurs wie am Vortag war schon im zweiten Rennen des Tages, dem Viertelfinal, Endstation für den Auer. Rang neun klingt zwar nach einem anständigen Resultat, Zweifel hat aber höhere Ansprüche. Er ist nicht zufrieden und erklärt, der Start sei ihm wieder nicht gut gelungen und danach habe auch etwas die Kraft gefehlt, um sich zurückzukämpfen.

Am Donnerstag vor dem Heimwochenende war er noch an Europacupwettkämpfen im tschechischen Dolni Morava im Einsatz gewesen und hatte dort die Ränge 7 und 13 herausgefahren. Es sei eine kräftezehrende Woche gewesen, sagt Zweifel, von der er ausserdem eine leichte Erkältung mit nach Hause gebracht habe, die ihn während des Wochenendes etwas geschwächt habe. Gewonnen wurden beide Snowboardcrossrennen des Wochenendes vom 21-jährigen Russen Andrey Anisimov.

Für Gabriel Zweifel sind die Verschnaufpausen während der Rennsaison kurz. In den nächsten Tagen geht es für ihn nach Laax ins Training mit dem Team. Dank mehrerer Top-10-Ergebnisse an seinen Europacupauftritten in den vergangenen Wochen darf er Ende Monat mit nach Spanien zu den dort stattfindenden Weltcuprennen reisen.

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