TRIATHLON: Gublers Fahrplan auf dem Weg nach Hawaii stimmt

Die Rheintaler Philipp Gubler und Alexander Schawalder überzeugten am Trans Vorarlberg.

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Philipp Gubler befindet sich in guter Form. (Bild: Archiv/lw)

Philipp Gubler befindet sich in guter Form. (Bild: Archiv/lw)

Der inzwischen legendäre Triathlon quer durch Vorarlberg zog erneut zahlreiche Profis und Hobbyathleten in dessen Bann. 1,2 Kilometer Schwimmen im Boden­- see, 93 km Radfahren und 12 km Crosslauf führten von Bregenz bis nach Lech.

Dabei zeigte der Buchser Philipp Gubler vom Tri-Top-Team Rheintal erneut, dass seine Leistungskurve stark nach oben steigt. Eindrücklich waren seine Leistung auf dem Rennrad über den Hochtannbergpass sowie dem abschliessenden Lauf rund um Lech.

Gubler nur nach dem Schwimmen irritiert

Als Siebter finishte Gubler in einer Zeit von 4:02 Stunden mitten unter den Profis und belegte in seiner Altersklasse der 35- bis 39-Jährigen sogar den zweiten Platz. «Ich bin absolut zufrieden mit dem Wettkampf auf dem Weg nach Hawaii», sagte der Langdistanztriathlet, der in einigen Wochen am Ironman in Kuona starten wird, «nur, dass Alexander Schawalder im Schwimmen vor mir aus dem Wasser stieg, irritierte mich kurz», sagte Gubler etwas verlegen.

Sein Teamkollege Alexander Schawalder aus Widnau, mehr­facher Trans-Vorarlberg-Teilnehmer und auch Sieger, motivierte Gubler zur Teilnahme. «Ein einmaliger Triathlon in der Region», sagt der OK-Präsident des Rhy­athlons, «mit eindrücklicher Kulisse, perfekter Organisation und einer echten Herausforderung.» Und dies nicht nur für die Athleten. Auch Betreuer und Zuschauer mussten sich gut organisieren, um rechtzeitig von Bregenz nach Lech zu kommen, damit sie die Triathleten im Ziel empfangen konnten.

Schawalder siegte überlegen in seiner Kategorie der 55- bis 59-Jährigen – obwohl er nach einer Knieverletzung erst vor drei Wochen mit einem leichten Lauftraining beginnen konnte.

Mit Michael Ziegler war ein weiterer Tri-Top-Team-Athlet am Start. Der erst 19-jährige Rebsteiner startete als Läufer in einer Fünfer-Stafette und konnte mit seinem Team zuoberst aufs Treppchen steigen.

Der Junior startete zuvor am Triathlon-Europacup in Ungarn, wo er den guten achten Platz erreichte. Der äusserst ausgeglichene Triathlet qualifizierte sich auch für den Europacup Zagreb in zwei Wochen. «Noch zweimal ‹Schawi›-Schwimmtraining in Widnau, dann bin ich bereit dafür», sagt Ziegler lachend. (pd)