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TRIATHLON: Erstmals mit Stafette am Halb-Ironman

Am Halb-Ironman in Rapperswil finishten Philipp Gubler, Chantal und Alexander Schawalder als Mixed-Stafette auf Rang zwei. Mathias Nüesch wurde Fünfzehnter.
Mathias Nüesch (v. l.) als Einzelstarter und Philipp Gubler, Chantal und Alexander Schawalder als Stafette holten gute Resultate. (Bild: pd)

Mathias Nüesch (v. l.) als Einzelstarter und Philipp Gubler, Chantal und Alexander Schawalder als Stafette holten gute Resultate. (Bild: pd)

Das Tri Top Team Rheintal startete erstmals mit einer Stafet- te am Halb-Ironman (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21 km Laufen) und erreichte von 130 Teams den vierten Platz Overall, in der Mixed-Stafette reichte dies sogar für Silber. Alle drei Sportler konnten die erwarteten Leistungen trotz grosser Hitze abrufen, wobei dies der Schwimmerin im kühlen Nass sicher am leichtesten fiel.

Nach Wettkampf mit Velo von Rappi nach Buchs

Entstanden ist dieses Team eher zufällig. Der Widnauer Alexander Schawalder leidet seit Wochen an einer Knieverletzung, die ein Lauftraining absolut unmöglich macht. «Beim Schwimmen und Radfahren bin ich fit», so der mehrfache Halb-Ironman-Sieger, «aufgrund der Knieverletzung musste ich aber leider auch die Triathlon-EM nächstes Wochenende über die olympische Distanz in Kitzbühel absagen.» Und so musste ihn seine Tochter Chantal und ehemalige Wettkampfschwimmerin nicht lange überreden, als Stafette an den Start zu gehen. Auch der Läufer war mit dem Buchser Philipp Gubler schnell gefunden. Der Spitzentriathlet über die Langdistanzen wird in drei Wochen am Ironman in Klagenfurt starten. Sein grosses Ziel ist im Oktober der Ironman auf Hawaii. «Für mich war dieser Wettkampf ein ideales Training, zudem fühlte ich mich geehrt, mit den Schawis in einem Team zu starten und zu kämpfen.» Kurz nach dem Zieleinlauf schnappte er sich topmotiviert das Velo und fuhr als weiteres Training zurück nach Buchs.

Überholen will gelernt sein

Der Start im 18 Grad kühlen Zürichsee erfolgte 15 Minuten nach den Einzelstarts. Chantal Schawalder schwamm im vordersten Feld mit und erreichte bald die etwas langsameren Schwimmer des vorangegangenen Starts. «Gut, erhielt ich von meinem Bruder Sven Tipps, wie man in dieser Situation um eine Boje schwimmt», so die Schwimmerin lachend.

Nach 31 Minuten übergab sie an Radfahrer Alexander Schawalder. Dieser absolvierte die 90 km in 2.26 Stunden, bevor der Läufer Philipp Gubler die 21 km bei über 30 Grad in Angriff nahm. Zu dieser Zeit waren bereits Hunderte von Einzelstartern auf der Zwei-Runden-Strecke, sodass er laufend am Überholen war und nach 1.20 Stunden mit seinen zwei Teamkollegen ins Ziel lief.

Nüesch zeigte seine Klasse im Halbmarathon

Mit einem 15. Platz von 312 klassierten in der Altersklasse 35 – 39 Jahre lieferte Mathias Nüesch aus Widnau ein weiteres sehr gu- tes Tri-Top-Team-Ergebnis. «Mir machte die Hitze bereits auf dem Rad zu schaffen, und ich war froh, als ich zu meiner bevorzugten Disziplin, dem Laufen übergehen konnte.» Er finishte in einer Zeit von 4.30.45 Stunden. Mit seinen 1.21 Stunden im abschliessenden Halbmarathon war Nüesch der Fünfzehntschnellste von allen, inklusive den Profis. (pd)

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