Treue Mitarbeiter sichern Kontinuität der Schule

Am vergangenen Donnerstag lud der Schulrat St. Margrethen Lehrpersonen mit Dienstjubiläen sowie solche, welche im vergangenen Jahr eine ausserordentliche Leistung erbracht hatten, zum Apéro. Der feierliche Anlass fand in den Räumlichkeiten der Dorfbibliothek statt.

Drucken
Teilen
Zusammen 165 Jahre im Schuldienst: v.l. Sonja Schlumpf, Schulratspräsident Roger Trösch, Andreas Zimmermann, Ruedi Herter, Tatjana König, Sybille Menzi, Denise Stofer, Bruno Weber, Birgit Di Federico. (Bild: sr)

Zusammen 165 Jahre im Schuldienst: v.l. Sonja Schlumpf, Schulratspräsident Roger Trösch, Andreas Zimmermann, Ruedi Herter, Tatjana König, Sybille Menzi, Denise Stofer, Bruno Weber, Birgit Di Federico. (Bild: sr)

st.margrethen. 165 Jahre treues Schaffen für die Schule durfte der St. Margrether Schulratspräsident Roger Trösch verdanken.

Über 40 Jahre im Dienst

Seit über 40 Jahren in der Volksschule unseres Kantons tätig sind die Kleinklassenlehrer Bruno Weber und Ruedi Herter. Beide haben fast ausschliesslich in St. Margrethen unterrichtet und werden dies bis zu ihrer bevorstehenden Pensionierung im kommenden Sommer weiter tun.

Für die Kontinuität der lokalen Schule sind langjährige Mitarbeitende von grosser Bedeutung, und so dankte Roger Trösch für die enorme Treue der beiden Dienstältesten. – Seit 25 Jahren unterrichtet Mittelstufenlehrerin Sonja Schlumpf im Kanton St. Gallen, seit 15 Jahren in St. Margrethen. Sie ist seit langem auch als Materialverwalterin im Schulhaus Rosenberg tätig und übernimmt immer wieder Spezialaufträge.

Ihr 15-jähriges Dienstjubiläum feierte Kindergartenlehrerin Denise Stofer, die vor zwei Jahren in St. Margrethen zu unterrichten begann.

Drei mal zehn Jahre

Gleich drei Lehrpersonen wurden für zehn Dienstjahre geehrt. Es sind dies die Unterstufenlehrerin Birgit Di Federico, die Kindergartenlehrerin Sybille Menzi und der Mittelstufenlehrer Andreas Zimmermann.

Jede Schulgemeinde im Kanton St. Gallen hat die Möglichkeit, besondere Leistungen mit einer ausserordentlichen Prämie zu würdigen. In St. Margrethen ist es seit einigen Jahren allen Mitarbeitenden möglich, Personen aus der Schule für diese Leistungsprämien vorzuschlagen. Der Entscheid liegt letztlich beim Schulrat. Der Schulrat St. Margrethen möchte mit der Vergabe der Prämien gezielt und individuell besonderes Wirken verdanken.

Einen Teil des Betrages, der für Leistungsprämien budgetiert wird, stellt er den Schulleiterinnen zur Verfügung, um besondere Einsätze zu estimieren. Besonders positiv aufgefallen sind im vergangenen Jahr Mitarbeitende der Schulgemeinde St. Margrethen, indem sie ihre Fähigkeiten im Werken anderen Teams zur Verfügung stellten, indem sie sehr engagiert im Projekt Frühförderung mitarbeiteten, indem sie sich übermässig für die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen engagierten

oder indem sie Vereine und andere Veranstalter bei Drittbenützungen von Schulanlagen zuvorkommend empfingen und betreuten. «Ihr wirkt als Visitenkarte unserer Schule», betonte Schulratspräsident Roger Trösch und bedankte sich herzlich für das grosse Engagement. (sr)