Trauerkafi kommt gut an

MARBACH. In angenehmer Runde hat letzte Woche im Pfarreiheim Marbach das erste Trauerkafi stattgefunden.

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MARBACH. In angenehmer Runde hat letzte Woche im Pfarreiheim Marbach das erste Trauerkafi stattgefunden. Die Teilnehmenden haben die Leiterinnen des Treffens, die Pastoralassistentin Beatrix Zürn und die Naturheilpraktikerin Petra Hutter, ermutigt, das Trauerkafi weiterzuführen, es tue einfach gut. Über die Trauer zu reden, erleichtert, haben Teilnehmende festgestellt. Sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen, wie diese mit dieser Situation umgehen, welche Erfahrungen sie machen, erleben viele als hilfreich.

Im Grunde ist bei Trauernden ein Bedürfnis da, darüber zu reden. Manchmal braucht es Mut, anfängliche Hemmungen zu überwinden. Wenn das gelingt, ist bereits ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Trauerverarbeitung getan. Eine Teilnehmerin am ersten Trauerkafi sagte: «Das erfahre ich wie eine Art Therapie.» Man darf aber auch einfach so da sein und zuhören, niemand wird gezwungen zu reden. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Betroffenen in diesen Gesprächen grosse Erleichterung spüren. Sie fühlen sich verstanden, denn das Gegenüber weiss, wovon man spricht. Man ist nicht allein mit der Trauer.

Das Trauerkafi soll nun jeweils am zweiten Dienstag im Monat stattfinden, das nächste Mal am Dienstag, 13. Dezember, um 19 Uhr wiederum im katholischen Pfarreiheim Marbach. Auskunft geben Beatrix Zürn, Telefon 071 777 11 25, und Petra Hutter, Telefon 071 755 78 02. (pd)