Torfestival auf der Gesa

FUSSBALL. Sechs Treffer benötigte Altstätten, um Mels – zuletzt 1:8 in Widnau – zu besiegen. Nach viermal wechselnder Führung lautete der Endstand 6:5 (3:3).

Günther Böhler
Drucken
Teilen
Getümmel in den Strafräumen: Sowohl die Altstätter als auch die Melser Defensive waren schlecht organisiert. Fast alle langen Bälle landeten irgendwie im Sechzehner. Elfmal fand der Ball den Weg ins Tor. (Bild: Raffael Zanoni)

Getümmel in den Strafräumen: Sowohl die Altstätter als auch die Melser Defensive waren schlecht organisiert. Fast alle langen Bälle landeten irgendwie im Sechzehner. Elfmal fand der Ball den Weg ins Tor. (Bild: Raffael Zanoni)

Nach nur vier Minuten wurde das Torfestival auf der Gesa eröffnet. Ramon Gächter beförderte den Ball nach einem missglückten Abwehrversuch auf der Linie in die eigenen Maschen. Das war der Weckruf für die Hausherren, die nur zwei Minuten später durch Silvan Luggen, sein Schuss fiel allerdings zu schwach aus, die erste Möglichkeit vorfanden. Kurz darauf scheiterte Andreas Lo Re (12.) freistehend an Mels-Goalie Daniel Caluori.

Nach einer Viertelstunde war es aber so weit: Kevin Steiger setzte einen Freistoss aus 25 Metern genau in die linke obere Ecke.

Und nur zwei Minuten später verwertete Flamur Maliqi einen Abpraller nach Steiger-Freistoss zum 2:1. Jetzt schaute es so aus als hätten die Hausherren die Partie im Griff, doch ein unnötiges Wyss-Foul gegen Markus Willi im Strafraum – Marco Wildhaber (26.) verwandelte den Elfmeter – führte zum Ausgleich. Doch in der 35. Minute stellte Lo Re, nach Vorlage von Egzon Shabani, den alten Abstand wieder her. Diese erneute Führung konnte jedoch nicht in die Pause mitgenommen werden. Wieder war man hinten zu unachtsam und den Melsern, die zuvor zweimal knapp scheiterten, gelang das 3:3.

Die zweite Halbzeit startete etwas lauer, ehe das Festival fortgesetzt wurde: Nach einem Getümmel in Minute 65 zappelte der Ball in den Altstätter Maschen. Markus Willi erzielte das Gegentor, das der FCA förmlich erbettelte. Doch nur vier Minuten später hiess es 4:4. Maliqi verwertete nach einem Foul an Lo Re den fälligen Strafstoss bombensicher.

Erst als die Städtli-Elf mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute – Lo Re traf nach Shabani-Zuspiel und Gächter machte nach Doppelpass mit Lo Re das halbe Dutzend voll – schien die Partie gelaufen. Betonung auf «schien». Nur zwei Minuten später überlistete Müller den zu weit vor dem Gehäuse stehenden Blaser und traf zum 5:6. Dabei blieb es glücklicherweise auch, denn ein Kopfball der Melser in Minute 94 ging knapp am Pfosten vorbei.

Aktuelle Nachrichten