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Tor in letzter Minute schockte

Goldach – Rüthi 0:1 (0:0)
Mäx Hasler

FUSSBALL. Rüthi holt in Goldach dank Allgäuers Lucky Punch drei wichtige Punkte. Der Sieg ist das Resultat einer hervorragend umgesetzten Taktik des Trainers.

Die Ausgangslage am Samstag auf der Kellen war klar. Wer verliert, muss einiges verdauen. Es war denn auch ein typisches Nicht-Verlieren-Spiel, das die 120 Zuschauer zu sehen bekamen. Bis zur 89. Minute, als Allgäuer, der viel rackerte und im Spiel mit Hobel dauernd die Positionen tauschte, ein Zuspiel von Robin Sonderegger zum erlösenden, nicht mehr erwarteten Auswärtssieg der Rüthner verwertete.

Der präzise Flachschuss in die hintere Torecke des in der zweiten Halbzeit praktisch arbeitslosen Taufers aus 20 Metern liess vieles vergessen, was die Teams auf dem Rasen ablieferten. Bucciol bei den Gästen und Riedo bei den Platzherren hätten das Skore zwar in der Anfangsphase der Partie eröffnen können, es blieb aber beim Versuch. Vor allem bei Riedos Hammer an die obere Querlatte in der 13. Minute aus 25 Metern liess bei den Rüthner Fans den Atem stocken.

Taktisches Spiel

Bargues und Hobel nach einem Sturmlauf über links sowie Bucciol hatten dann weitere Chancen nicht in Tore ummünzen können. Das Spiel war aber mehrheitlich von Taktik geprägt. Das Überraschungsmoment auf beiden Seiten fehlte. Aus einer gesicherten Defensive heraus versuchten beide Teams, den entscheidenden Treffer zu landen, wobei Rüthi in der ersten Halbzeit näher am Torerfolg lag als Goldach.

Siegtor aus dem Nichts

Dies änderte sich in der zweiten Hälfte. Goldach drückte und hatte in der Anfangsphase durch Bellante und Abdoski zwei Chancen. In der 68. Minute hatte der Goldacher Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Fehlpass von Bucciol in der Vorwärtsbewegung wusste sich Zäch nur mehr mit einem gelb geahndeten Foul zu helfen. Der Freistoss in den Rüthner Strafraum landete im Gewühl, dann am Pfosten und der Nachschuss in den Händen von Torhüter Blaser. In der 80. Minute folgte der zweite Torschrei der Gastgeber, der im Keim erstickte, denn Meisters Schuss vor dem leeren Tor landete im Goldacher Himmel.

Besser machte es dann Allgäuer kurz vor Schluss. Sein goldener Schuss brachte nicht nur Trainer Metzler aus dem Häuschen. Didis spontanes «so geil, hey» war wohl noch in Arbon zu hören. Sein Kommentar nach dem Spiel war nüchterner: «Ich wollte hier unter keinen Umständen verlieren.» Aber auf dieser Leistung lasse sich aufbauen.

3. LIGA, GRUPPE 2

Kellen – 120 Zuschauer – SR: Curti. Tore: 89. Allgäuer 0:1. Rüthi: Blaser, Hamburger, Sanseverino, Kobler, Langenegger, Allgäuer, Sala, Ibrahimi (46. Zäch), Hobel, (88. Kroni), Bucciol, Saiti (65. R. Sonderegger). Goldach: Tapfer, Renz, Keller, Germann, Jung, Riedle, Hanselmann, Hüttenmoser, Bargues, Bellante (72. Manser), Abdoski (74. Meister). Gelb: Germann, Hüttenmoser, Hamburger, Langenegger, Sanseverino, Blaser. Gelb-Rot: Zäch (90.).

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