Tonnenweise «artgarden»

Am kommenden Freitag wird die dreiwöchige Altstätter Gartenschau der Interessengemeinschaft Einkaufen in Altstätten (Igea) eröffnet. Gestern begannen die Vorbereitungsarbeiten.

Kurt Latzer
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Im Museumsgarten verarbeiten Roland Loher und seine Mitarbeiter für die dreiwöchige Ausstellung etwa zehn Tonnen Material. (Bilder: Kurt Latzer)

Im Museumsgarten verarbeiten Roland Loher und seine Mitarbeiter für die dreiwöchige Ausstellung etwa zehn Tonnen Material. (Bilder: Kurt Latzer)

Altstätten. Eine dreiwöchige Leistungsschau von zwölf Floristen und Gartenbaufirmen der Region soll sie werden, die «artgarden». Peter Spitzli von Stadt- und Eventmarketing Schwarzenbach: «Neben Wil und Vevey ist Altstätten der dritte Ort in der Schweiz, an dem ich «artgarden» organisiere.» Ziel sei es, diese Gartenschau jedes Jahr an diesen Orten durchzuführen.

Und welch grosser Aufwand dafür betrieben wird, zeigte sich gestern bei einem kurzen Rundgang. Im Museumsgarten, beim Engelbrunnen, unterhalb des Frauenhofes und in der Marktgasse waren Kranwagen zu sehen, mit denen tonnenweise Sandstein platziert wurde. «Insgesamt bewegen wir bei den Vorbereitungsarbeiten 30 bis 40 Tonnen Steine. Neben dem fünften Altstätter Brunnen errichten wir vor dem Restaurant Frauenhof einen sechseinhalb Meter langen Steintisch mit Bänken. Dies allein wiegt schon acht Tonnen», sagt Hampi Steiger, Geschäftsführer von Steiger Natursteine. Auch Roland Loher von Paul Loher Gartenbau, Oberriet, war am Steine versetzen: «Drei Tage brauchen wir zu dritt, bis unser Projekt im Museumsgarten steht. Dabei verarbeiten wir etwa zehn Tonnen Material.» Auch vor dem Reisetreff Steiger waren vier Personen an der Arbeit. «Für Planung und Ausführung benötigen wir vier etwa zwei Arbeitstage», sagt Julia Keel-Waibel, Geschäftsführerin von Rosen Waibel. Das Einhalten der Sicherheitsbestimmungen sei eine der Herausforderungen an diesem Standort gewesen. Etwa in der Mitte der Marktgasse waren Männer damit beschäftigt, Sandsteinblöcke zu platzieren. «Hier, vor dem Geschäft von Blume Judith, gibt es etwas Besonderes. Der Gemeinnützige Frauenverein Altstätten wird innerhalb des steinernen Rechteckes eine Beiz betreiben. Der Erlös daraus kommt einer gemeinnützigen Institution zugute», sagt Spitzli.

Eine weitere, ebenfalls grosse «Baustelle» war beim Engelbrunnen zu sehen. Dort waren gestern mehrere Firmen an der Arbeit, so auch Gartenbau Willi und Blumen Segmüller. Was hier genau entstehen soll, wollte Peter Spitzli nicht verraten. Auch der Stadtverwaltung wand er ein Kränzli, denn alle Ausstellungen befinden sich auf öffentlichem Boden, Strom und Wasser werden von der Stadt zur Verfügung gestellt.

«Im Stadtgarten auf Rosen gebettet» kann vom 8. April bis 1. Mai auf dem Vorplatz von Reisetreff Steiger besichtigt werden.

«Im Stadtgarten auf Rosen gebettet» kann vom 8. April bis 1. Mai auf dem Vorplatz von Reisetreff Steiger besichtigt werden.

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