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Tolle Stimmung im Pavillon

Wieder hatten sich über 1000 Fans zum Public Viewing beim OMR-Pavillon in Heerbrugg eingefunden, um ihre Schweizer Nati im EM-Match gegen Rumänien anzufeuern.
Gerhard Huber
Die Fans bejubeln den Schweizer Ausgleichstreffer. (Bild: Ulrike Huber)

Die Fans bejubeln den Schweizer Ausgleichstreffer. (Bild: Ulrike Huber)

HEERBRUGG. Ein Ruf der Enttäuschung und des Protestes schallte nach 17 Minuten aus tausend Kehlen, als der Schiedsrichter nach einem Foul von Lichtsteiner Penalty gegen die Schweiz pfiff. Und ein weiterer Aufschrei folgte, als der Rumäne Stancu sicher verwertete.

Nur kurze Zeit später ein orkanartiges «Ooooh». Fabian Schär hatte einen genialen Schuss knapp zu hoch angetragen. Bei einer gelben Karte gegen Rumänien brandete donnernder Applaus auf.

Trotz des Rückstandes wurden die trotzig rollenden Angriffe von Shaqiri, Seferovic und Co. weiterhin lautstark unterstützt. Mit Fahnen, Tröten und Fanfaren.

Mitfiebern, mitfreuen, mitleiden

Eine Atmosphäre wie live im Stadion. Über eine brillante Grossbild-Leinwand wurde der Match Schweiz gegen Rumänien direkt aus Paris übertragen.

Mitfiebern, Mitleiden und Mitfreuen waren angesagt. Viele kamen in den roten Tenues der Nati, mit Schweizer Kreuzen auf den Wangen und feierten ihr Team und sich selbst.

Und konnten endlich ihrem Jubel freien Lauf lassen. Mehmedi erlöste in der 56. Minute die geduldigen Fans.

Alle sprangen von den Bänken, schwenkten ihre Fahnen, klatschten sich ab und feierten den Ausgleich mit Hopp- Schwiiz-Rufen, die man wohl noch im Heerbrugger Dorfzentrum hören konnte.

Grillieren im Akkord

Wie schon am Samstag beim ersten Spiel der Eidgenossen waren so viele Fans im Pavillon erschienen, dass die Sitzplätze bei weitem nicht ausreichten. Mehrere hundert Nati-Anhänger mussten mit Stehplätzen vorliebnehmen. Die vielen Helfer vom veranstaltenden FC Au-Berneck 05 an der Verpflegungsstation der Festwirtschaft hatten im Akkord zu grillieren und das helle Blonde zu zapfen, um den vielen durstigen Kehlen und hungrigen Mägen Genüge zu tun. Trotz des etwas enttäuschenden Unentschiedens war das Heerbrugger Public Viewing wieder eine grosse Party für die Rheintaler Fussballfans.

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