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TISCHTENNIS: Runder Geburtstag mit Rekord

Mit einem Teilnehmerrekord feierte der Tischtennisclub Oberriet am Sonntag sein 30-jähriges Bestehen. Am Plauschturnier nahmen 67 Personen teil, die sich mit viel Leidenschaft duellierten.
Roland Jäger
Zwei der 67 Sportler, die aus dem Turnier des TTC Oberriet ein Jubiläumsturnier mit Teilnehmerrekord machten. (Bilder: Roland Jäger)

Zwei der 67 Sportler, die aus dem Turnier des TTC Oberriet ein Jubiläumsturnier mit Teilnehmerrekord machten. (Bilder: Roland Jäger)

Roland Jäger

Das diesjährige Turnier des TTC Oberriet war ein Spezielles: Einerseits, weil es aus Anlass des 30. Geburtstags des Clubs als Jubiläumsturnier ausgetragen wurde. Andererseits, weil mit 67 Teilnehmern die Rekordmarke von 60 deutlich überboten wurde.

Die Zahl bestätigt, dass es viele Hobbyspieler gibt, denen dieser Sport, gewissermassen als heimliche Liebe, viel bedeutet. Dass sich der eine oder andere Freizeitspieler sehr talentiert zeigte, liess den Rückschluss zu, dass der Verein eben gerade mit solchen «versteckten» und «vielleicht noch nicht entdeckten» Talenten eine willkommene Verstärkung erfahren könnte. Jedenfalls kamen die Zuschauer immer wieder in den Genuss von hochstehenden Ballwechseln.

Bälle mit Effet, schnelle Returns, kreative Angriffe

So wurde versucht, den Gegenspieler mit raffinierten Effet-Bällen in Bedrängnis zu bringen, was blitzschnelle Returns erforderte. Bis zum letzten Aufschlag wurde bei höchster Konzentration gefightet, um den Gegner mit immer wieder neuen Angriffsvarianten zu düpieren. Selbstverständlich gab es auch die etwas weniger geübten Spieler, die aber genauso ihren Spass hatten.

Wer bis anhin noch kein Tischtennis-Fan war, wurde von den beachtlichen Leistungen der Spieler positiv überrascht. So manch einer spielte mit dem Gedanken, es vielleicht auch selbst einmal zu versuchen. Hinter diesem Sport steckt nämlich nicht nur eine filigrane Technik, auch Kondition und schnelles Reaktionsvermögen sind wichtige Faktoren. Unschwer war zu erkennen, dass diese Eigenschaften unabhängig vom Alter zum Tragen kommen. Einige Senioren zeigten jedenfalls eindrücklich, dass sie durchaus mithalten können.

Der TTC Oberriet hat zwei sportliche Zugpferde

Der Präsident des TTC Oberriet heisst Rafael Schmid. Er erklärt: «Der Club hat zurzeit etwas mehr als 30 Mitglieder, 13 davon sind Lizenzierte. Wir trainieren zweimal wöchentlich, wobei bald ein geleitetes Training eingeführt wird. Die Jungtalente Elia Simone und Daniel Köhler sind unsere Zugpferde und machen sehr viel Freude.»

Schmid sagt, es sei ein Ziel, den Nachwuchs weiter zu fördern. Obwohl das Freizeitangebot heute vielfältig sei, ist er überzeugt, dass im Juniorenbereich noch einiges Entwicklungspo­tenzial vorhanden ist. Selbstverständlich kann man aber auch durchaus später, sozusagen als Quereinsteiger, dazu stossen.

Der Umstand, dass man sich intensiv mit der Zukunft befasst, zeigt, dass der 30-jährige Dorfverein alles andere als in die Jahre gekommen ist. Man hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt sich das ehrgeizige Ziel, die Jungen vermehrt für diesen schnellen, intensiven und spannenden Sport zu gewinnen.

Das Turnier ist dabei für den Verein wichtig, sagt Rafael Schmid. Der TTCO, der das Turnier umsichtig und vorbildlich organisierte, sieht in diesem Anlass eine Möglichkeit, diese Sportart vermehrt interessierten Hobby-Spielern näherzubringen: «Das Ziel, Tischtennis einem etwas breiteren Publikum zu präsentieren, haben wir vollumfänglich erreicht.»

Tischtennisturnier, Oberriet

Doppel: 1. René Santschi/Markus Friedauer (Wolfhalden), 2. Didé Wagner (Bronschhofen)/Markus Köhler (Oberriet), 3. Sabrina Foletti (Romanshorn)/Elia Simone (Oberriet) und David Brüschweiler (Romanshorn)/Manfred Riha (Oberriet). Lizenzierte D: 1. Didé Wagner (Bronschhofen), 2. Marcel Ritter (Oberriet), 3. Thomas Hanak (Rorschach), 4. Jurijs Antimovs (Oberriet). Lizenzierte E: 1. René Santschi, 2. Elia Simone (Oberriet), 3. Heiko Köhler (Oberriet), 4. Manfred Riha (Oberriet). Schüler: 1. Jan Marxer (Ruggell), 2. Marco Marxer (Ruggell), 3. Joris Hallauer (Oberriet), 4. Philipp Wagner (Eichenwies). Hobby: 1. Diego Sieber (Oberriet), 2. Martin Frei, 3. Michael Treier, 4. Lukas Risch (Ruggell).

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