Die Redaktion zu Besuch in Diepoldsau: Das Hochwasser war nur am Rande ein Thema

Beim Stelldichein auf dem Dorfplatz gaben viele Gäste dem Redaktionsteam die Ehre ihres Besuches. Themen, die es mit den «Zeitungsleuten» zu besprechen galt, gab es zuhauf.

Kurt Latzer
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Den Wechsel von Küttel zu Ritter hätten die Besucherinnen und Besucher nicht bemerkt, hätte man sie nicht nach dem Unterschied zwischen der Oberrheintaler und der Unterrheintaler Wurst befragt. (Bild: Kurt Latzer)
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Ein einziges, alles bewegendes Thema hatten die Gäste der Redaktionsbeiz nicht, sogar von den jüngst angeschwollenen Bächen und Flüssen war nicht die Rede. (Bild: Kurt Latzer)

Den Wechsel von Küttel zu Ritter hätten die Besucherinnen und Besucher nicht bemerkt, hätte man sie nicht nach dem Unterschied zwischen der Oberrheintaler und der Unterrheintaler Wurst befragt. (Bild: Kurt Latzer)

Hätte da nicht jemand dem Diepoldsauer Gemeindepräsidenten Fragen zum Hochwasserschutz am Rheintaler Binnenkanal gestellt, wären die hohen Pegelstände in den vergangenen Tagen womöglich gar kein Thema gewesen. «Momentan sind noch Abklärungen bei der Ländernach in Arbeit», sagte Roland Wälter. Um mit der Fahrbahn eine Dammwirkung zu erreichen, steht die Erhöhung der Rietstrasse zur Diskussion. Aufgrund jüngster Erkenntnisse ist es allenfalls möglich, die Strasse weniger hoch zu bauen als ursprünglich angenommen.

Thema waren auch die neu angelegten Velowege, die nächste Woche eröffnet werden sollen. Neues berichtet Roland Wälter auch über die Velobrücken über den Rhein. «Beim Ingenieurbüro Wälli in Heerbrugg haben wir für die Verlängerung der Brücke Lugwies (Widnau)  – Diepoldsau eine Studie in Auftrag gegeben», sagte der Gemeindepräsident.

Auch Hans Rohner stattete der Redaktionsbeiz einen Besuch ab. Er ist in der Region für seine Sujets an den Fasnachtsumzügen bekannt. «Noch steht das Motto für die nächsten Umzüge nicht fest. Aber dafür habe ich ja noch ein wenig Zeit», sagte Hans Rohner. Dann sassen da Ernst Oehry aus Diepoldsau und Werner Stückler aus Altach am Tisch, die von ihren Erlebnissen mit der Wandergruppe erzählten.

Überhaupt waren die Themen bunt gemischt. Und weil die Gelegenheit günstig schien, gab es obendrein den einen oder anderen Auftrag für Gemeindeangestellte. Guido Seiz, Leiter Unterhaltsdienst, wurde von einem Besucher auf eine Gefahrenstelle an einer Strasse aufmerksam gemacht.

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