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THAL: Weine erreichen Spitzenplatz

Trotz magerer Ernte im vergangenen Jahr haben die Thaler Weine nicht an Qualität eingebüsst. Sie schlagen sich im kantonalen Vergleich sogar sehr gut.

Die kantonale Fachstelle Weinbau am Landwirtschaftlichen Zentrum orientierte die Gemeinden und involvierten Stellen En­de November 2017 über die Ergebnisse der Weinlese im Kanton St. Gallen. Der starke Frost im Frühjahr bewirkte, dass die Ernte insgesamt über alle Sorten sehr gering ausgefallen ist. In den letzten zwanzig Jahren fiel die Ernte noch nie so knapp aus wie 2017. Dies entspricht etwa der Hälfte jener Menge, die in einem durchschnittlichen Jahr geerntet wird.

Der goldene Herbst zeich­- net bei den vorhandenen Trauben jedoch für eine aussergewöhnlich hohe Qualität verantwortlich. Die genaue Betrachtung der Weinergebnisse 2017 zeigt, dass die Thaler Winzer ihrem ausgezeichneten Ruf wiederum gerecht werden. Im Vergleich unter den Spitzenweinen, was beispielsweise die Qualität der geernteten Blauburgundertrauben betrifft, liegt die Gemeinde Thal im Kantonsvergleich auf dem zweiten Platz. Bei den in der Gemeinde Thal geernteten Blauburgundertrauben wurde ein mittleres Mostgewicht von 93,3 Öchslegraden gemessen.

Das «Bodenweidli» in Wildhaus ist ein im Jahr 1949 erbautes Ferien- und Lagerheim für Schulen, Institutionen, Vereine, Betriebe und Familien. Trägerschaft ist die Genossenschaft St. Galler Jugendheime. Die grössten Anteilseigner sind die Gemeinde Thal sowie die Stadt St. Gallen. Pro Jahr verbringen durchschnittlich 50 bis 60 Gruppen mit insgesamt etwa 2000 Personen ihre Ferien, Feiertage oder Lagerwochen im Bodenweidli.

Investition der Gemeinde: Eine halbe Million

Das Bodenweidli weist einen dringenden Sanierungsbedarf von gegen 800000 Franken aus. Davon entfallen zirca 600000 Franken auf die Liegenschaft und 200000 Franken auf die Umgebung. Eine detaillierte Dokumentation zeigt auf, dass eine vordringliche Aufgabe die Sanierung des Daches ist. Erst wenn diese Arbeit ausgeführt ist, können die weiteren Innenbereiche saniert werden. In ersten Vorgesprächen haben sich die Verantwortlichen der Stadt St. Gallen und der Gemeinde Thal auf grössere In­vestitionen im Jahr 2018 verständigt. Die Gemeinde Thal wird in der Investitionsrechnung 2018 voraussichtlich den Betrag von 500 000 Franken ausweisen. Der Rat hat unter Bedingungen und Auflagen beschlossen, diesen Betrag im Budget 2018 vorzusehen.

Das Amt für Gemeinden unterzog die Finanzverwaltung im Zeitraum vom 8. bis 16. August einer umfassenden aufsichtsrechtlichen Prüfung, wie dies gestützt auf die gesetzlichen Grundlagen im Turnus von etwa zwei bis drei Jahren erfolgt. An der diesjährigen Prüfung wurden besonders die Bereiche internes Kontrollsystem, Organisation des Gemeinderates, Führung der Verwaltung, Umsetzung der Gemeindeordnung, Organisation und Aufgaben der GPK oder Einhaltung der Kreditkompetenzen geprüft.

Der Revisor des Amtes für Gemeinden kommt in seinem Bericht vom 6. November 2017 zusammengefasst zum Schluss, dass die Organisation und die Aufgabenerfüllung des Gemeinderates Thal soweit rechtlich geprüft, recht- und zweckmässig sind. Der ausführliche Bericht wurde vom Rat eingehend diskutiert und analysiert

Überarbeitung der Schul- und Heimordnung

Die heutige Schulordnung stammt aus dem Jahr 2004 und entspricht nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten. Der Schulrat hat die Schulordnung deshalb komplett überarbeitet und die Bestimmungen auf die heutigen Anforderungen ausgerichtet. Wie bereits mehrfach kommuniziert, wird der Schulrat auf die kommende Amtsdauer hin von sieben auf fünf Mitglieder reduziert. Auch diese Neuerung bringt Veränderungen für den Schulrat mit sich, die bereits heute im Reglement berücksichtigt werden müssen. Die diesbezüglich nötige Anpassung der Gemeindeordnung wird den Stimmberechtigten voraussichtlich an der Bürgerversammlung 2019 zur Beschlussfassung unterbreitet. Die jetzt vorliegende Fassung der Schulordnung wurde dem Bildungsdepartement zur Einsichtnahme vorgelegt; deren Bemerkungen sind in die Überarbeitung eingeflossen. Die neue Schulordnung wird vom 9. Januar bis 8. Februar dem fakultativen Referendum unterstellt.

Auch das Heimreglement für den Trüeterhof stammt aus dem Jahr 2004 und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Viele Punkte sind nur allgemein formuliert und wenig präzise geregelt. Das Reglement beschreibt die Rechte und Pflichten der verschiedenen Ebenen nur ungenügend. Die Kommission hat das Reglement nun neuzeitlich aufgebaut und dem Standard heutiger Betriebsreglemente für Heime angepasst. Das überarbeitete Reglement untersteht vom 9. Januar bis 8. Februar dem fakultativen Referendum.

Nullrunde für die Verwaltungen

Die Teuerung bewegte sich 2017 auf tiefem Niveau zwischen 0 und 1 Prozent. Der Gemeinderat beschloss deshalb in Analogie zu den meisten öffentlichen Verwaltungen, von einer generellen Lohnerhöhung abzusehen und verordnete eine Nullrunde. In begründeten Einzelfällen wurde eine Anstieg in die nächste Lohnklasse/-stufe gewährt. (gk)

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