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THAL: Rückkehr in die Kirche steht bevor

Acht Monate lange wurde die paritätische Kirche von innen und aussen saniert. Am 21. Januar wird sie beiden Kirchgemeinden übergeben. Die Eröffnung feiern alle gemeinsam in einem ökumenischen Gottesdienst.
Monika von der Linden
Im Sommer war die Kirche komplett eingerüstet. (Bild: Archiv)

Im Sommer war die Kirche komplett eingerüstet. (Bild: Archiv)

Monika von der Linden

Etwa acht Monate lang war die Kirche im Dorf geschlossen. Weil sie eine einzige Baustelle war, mussten die evangelischen und katholischen Kirchbürger mit allen Gottesdiensten in andere Räume ausweichen. Das Ende des Provisoriums feiern sie zusammen und mit einem ökumenischen Gottesdienst in der paritätischen Kirche.

Das Ziel, die grundsätzliche Erhaltung und Reinigung der künstlerischen und historischen Kirche, sei sichtbar erreicht, schreibt Andreas Betschart (Baukommission) in der Januaraus­gabe des «Pfarreiforums».

Charakter der Kirche bleibt unverändert

Die Baukommission achtete penibel darauf, dass das Erscheinungsbild des Gotteshauses durch die Sanierung beibehalten wurde. Bei der Aussensanierung wurden die intakte Steinsubstanz sowie originale Bearbeitungsspuren erhalten. Einen energetisch positiven Effekt erlangte man ausserdem bei der Sanierung der Bleiverglasung. Man verwendete eine neue Isolierverglasung und setzte historische Gläser Tikana ein. «Die ausgeführten Malerarbeiten, die Sanierung der Zifferblätter mit Zeigern und Zeigerwerken sowie der Bekrönung geben der Kirche ein rundum frisches Aussehen», schreibt Andreas Betschart.

Die innere Raumhülle liess man trocken reinigen. Dabei konnte man die künstlerische Ausstattung erhalten respektive hervorbringen. Die neue LED-Beleuchtung trägt das Ihre dazu bei, dass der Kirchenraum würdevoll erstrahlt.

Im Kirchenschiff und Chorgewölbe baute man eine Dämmung ein, die sich positiv auf das Raumklima auswirkt und den Energieverbrauch sinken lässt. Ebenfall zeitgemäss sind die neu eingebaute Akustikanlage sowie die Heizungs- und Lichtsteuerung.

Die hinteren und vorderen zwei Sitzbänke baute man aus, sodass künftig mehr freier Raum mit einer einladenden und grosszügigen Atmosphäre entsteht. Die verbleibenden Kirchenbänke wurden restauriert.

Die letzte Renovation der Kirche wurde im Jahr 1976 durchgeführt. Die nun fast vollendete Sanierung ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des bundesgeschützten Gebäudes. Veranschlagt wurden Kosten von 1,8 Mio. Franken. Der Kantonsrat hatte einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 101000 Franken gesprochen.

In den nächsten Monaten wird die Sanierung mit der Revision der Orgel und den Umgebungsarbeiten zu Ende geführt.

Der ökumenische Gottesdienst zur Eröffnung findet am Sonntag, 21. Januar, um 10 Uhr statt.

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