Thal
Klare Richtlinien für die Beurteilung von Baugesuchen fehlen – Gemeinderat möchte dies ändern

Im Zusammenhang mit der Revision der Orts- und Zonenplanung zeigte sich, dass die Gemeinde wegleitende Instrumente braucht. Das Büro Strittmatter Partner AG, St. Gallen ist damit beauftragt Leitlinien auszuarbeiten. Auch das Ortsbildinventar von 1989 soll revidiert werden.

Merken
Drucken
Teilen
Die Gemeinde Thal.

Die Gemeinde Thal.

Bild: Ralph Ribi

(gk) Das Bauamt, die Baukommission sowie der Gemeinderat als Baubewilligungsbehörde benötigen für die Beurteilung von Baugesuchen in spezifischen Gebieten klare orts- und städtebauliche Richtlinien. Aus diesem Grund braucht es eine ortsbauliche Richtlinie, damit Baugesuche nach einheitlichen, vergleichbaren Massstäben, korrekt und gerecht beurteilt werden können.

Der Gemeinderat spricht sich deshalb für die Erarbeitung einer «Ortsbaulichen Leitlinie» aus. Der Auftrag hierfür wird an das Büro Strittmatter Partner AG, St. Gallen, zum Offertbetrag von 45'000 Franken vergeben.

Ortsbildinventar muss ebenfalls revidiert werden

Im Zusammenhang mit der Orts- und Zonenplanung muss auch die Schutzverordnung und als Grundlage dazu das Ortsbildinventar von 1989 revidiert werden.

Nebst Neuaufnahmen von Kulturobjekten muss gemäss Planungs- und Baugesetz die Unterteilung in kommunale, kantonale und nationale Objekte vorgenommen werden. Dazu ist eine Triage gemeinsam mit der kantonalen Denkmalpflege nötig. Ausserdem müssen die Abgrenzungen der Ortsbildschutzgebiete anhand des ISOS (Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz) präzisiert werden. Der Gemeinderat beschloss, die Inventarisierung der Kulturobjekte durch das Büro Strittmatter Partner AG, St. Gallen, begleiten zu lassen. Die Arbeiten wurden zum Offertbetrag von 5330 Franken vergeben.