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THAL: Gehverbot gibt Rätsel auf

Seit Mitte März werden Fussgänger auf der Wilenstrasse in Buechen/Staad vom Trottoir weggewiesen. Von Bauarbeiten am Gehsteig selbst ist nichts auszumachen. Die Gemeinde verweist auf die Schulwegsicherheit.
Rudolf Hirtl
Sperren weisen oben an der Wilen- und unten an der Thalerstrasse Fussgänger vom Trottoir weg. An der Thalerstrasse wurde zur Sicherheit ein provisorischer Fussgängerstreifen angebracht.

Sperren weisen oben an der Wilen- und unten an der Thalerstrasse Fussgänger vom Trottoir weg. An der Thalerstrasse wurde zur Sicherheit ein provisorischer Fussgängerstreifen angebracht.

Die Frau schiebt ihren Kinder­wagen in Buechen von der Risegg in Richtung Thalerstrasse. Auf dem Trottoir der Wilenstrasse stockt sie. Eine Abschrankung weist sie weg vom Gehsteig, auf die andere Strassenseite. Dort hat es kein Trottoir. Die Mittdreissigerin zögert. Im wegen des Leitungsbaus gesperrten Bereich ist nichts zu erkennen. Keine Baugruben, keine Arbeiter. Nichts, ausser das unversehrte Trottoir. Sie entscheidet sich dennoch für die andere Strassenseite. Weniger zögerlich ist ein junger Mann. Er schiebt die Abschrankung etwas zur Seite und schlüpft hindurch. Das Schild, auf dem die Sperre vom 13. März bis Juni mit Leitungserneuerungen begründet wird, ist ihm egal. Verständlich, denn auf dem Trottoir weist ausser einer Kreidemarkierung nichts darauf hin, dass hier Leitungen verlegt würden.

Am Trottoir selbst sind gar keine Arbeiten nötig

Laut Herbert Perchtold, Leiter des Bauamtes Thal, hat die ­Sperre des Trottoires aber durchaus ihren Sinn, auch wenn am Trottoir selbst gar keine Arbeiten anstünden. Die Verfügung sei mit der Kantonspolizei St. Gallen abgesprochen. Vor allem Schüler beachten nämlich blosse Hinweistafeln nicht. Die Kinder seien trotzdem das Trottoir runtergegangen und unten bei der Kreuzung durch die Baustelle gelaufen. Aus Sicherheitsgründen seien daher an der Thalerstrasse auf Höhe Halden-Abzweiger ein provisorischer Fussgängerstreifen und die Absperrungen an den Trottoirs angebracht worden. Am provisorischen orangen Zebrastreifen werden Fussgänger direkt bei der Absperrung auf die östliche Seite der Thalerstrasse geleitet. Vom Risegg her macht eine Tafel bereits beim oberen Fussgängerstreifen auf das Queren der Strasse aufmerksam. Weiter unten, an der Sperre selbst, wird die Weisung oft ignoriert.

Rudolf Hirtl

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