THAL: Felssicherung teurer als angenommen

Bei der Abzweigung Nagelstein wird derzeit Fels abgetragen – mehr, als ursprünglich geschätzt. Die Folge: Die Arbeiten kosten fast 100000 Franken mehr als budgetiert.

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Der Felsbereich oberhalb der Töblerstrasse, im Bereich der Abzweigung Nagelstein in Rich-tung Wienacht, wird derzeit in einem grösseren Umfang ab­getragen. Nachdem regelmäs­- sig Steinbrocken auf die Strassenfahrbahn gelangten, haben Untersuchungen ergeben, dass der Felsen in diesem Bereich aussergewöhnlich brüchig ist und abgetragen bzw. der Hang danach mit einem Stahlnetzgitter gesichert werden muss.

Trotz eingehender Untersuchung des Untergrunds zeigt sich nun, dass anstatt der ursprünglich geschätzten 400 Kubikmeter insgesamt Fels im Umfang von etwa 1300 Kubikmetern abgetragen werden muss. Ausserdem ist ein stärkeres Stahl­- netz mit zusätzlichen Befestigungen nötig. Anstelle des geschätzten Aufwands von 255000 Franken werden Gesamtkosten von 350000 Franken resultieren. Die gemeinderätliche Baukommission hat die Sachlage vor Ort begutachtet und sich von der Situation selber ein Bild gemacht. Für die Gemeinde überwiegt der Sicherheitsaspekt; die Gesamtsanierung muss so ausgeführt werden, dass die Sicherheit für den Strassenverkehr jederzeit und vorbehaltlos gegeben ist. Dieses Beispiel zeigt, dass bei Arbeiten am Untergrund immer mit Überraschungen gerechnet werden muss, egal wie umfangreich und genau die Vorabklärungen getroffen wurden.

Die Gemeinden sind seit dem 1. Januar 2012 für den Vollzug in Umweltschutzfragen zuständig. Dazu gehört unter anderem die Kontrolle, ob der Umweltschutz auf Baustellen eingehalten wird. Bauherrschaft und Baufirmen sind gefordert, die einschlägi­-gen Vorschriften bezüglich Luft- und Lärmbelastungen, Bauabfälle, Abwässer, Grundwasser, Konformität der eingesetzten Geräte und Maschinen zu konsultieren und einzuhalten.

Damit auf Kantonsebene gleiche Massstäbe anlässlich der Kontrollen angewendet werden, ist eine Geschäftsstelle Umweltschutz auf Baustellen (USB) gebildet worden. Sie bezieht ein Büro am Sitz der VSGP in St. Gallen (Vereinigung St. Galler Gemeindepräsidenten und Gemeindepräsidentinnen). Der Gemeinderat delegiert die Vollzugs- und Kontrollaufgaben im Umweltschutzbereich auf den 1. Januar 2018 an die neue Geschäftsstel­-le. Der jährliche Aufwand zulasten der Gemeinde Thal beläuft sich auf 30 Rappen pro Ein­wohner.

Das Infrastrukturangebot in der Doppelturnhalle wird von Vereinen und Korporationen bei verschiedensten Anlässen rege genutzt. Seit längerem wurde an die Gemeinde/Schule der Wunsch herangetragen, das Angebot an Geräten in der Küche zu ergänzen. Seit Oktober stehen nun nebst dem bisherigen Angebot zusätzlich ein Kochherd, eine Fritteuse, ein Grill sowie ein Heissluftofen zur Verfügung. Die Geräte können auf Anmeldung bei der Schulverwaltung im Zusammenhang mit einer Nutzung der Küche gegen eine angemessene Gebühr gemietet werden.

In den Jahren 2016/17 realisier­-te die Gemeinde Thal zusam­-men mit dem Kanton St. Gallen eine Neugestaltung der Kreuzung Burietstrasse, Industrie Hegi, Rheinholzweg. Nebst der Erstellung von Einspurstrecken erfolgte eine Verbesserung der Situation für den Langsamverkehr. Dies bedingte Anpassungen und Verbreiterungen an der Hegistrasse wie auch an der Strasse Rheinholzweg.

Aufgrund der Resultate der Neuvermessung durch den Geometer konnten nun die erforderlichen Landbereinigungen vereinbart und zur Eintragung ins Grundbuch angemeldet werden. Der Kanton St. Gallen tritt ab den Grundstücken Nr. 3111 und 3112 Strassenfläche an die Gemeinde Thal ab. Im Weiteren tritt die Ortsgemeinde Thal Strassenflächen ab ihren Grundstücken 2107, 3037 und 3038 an die Politische Gemeinde Thal ab. (gk)